Wir sind wieder da!

Ich nutze die Weihnachtstage, um endlich mal wieder was im Blog zu schreiben. Ich bin nachhaltig beeindruckt, wieviele Anfragen ich in der letzten Zeit bekommen habe. Wann es weiter gehen würde, ob das Projekt gestorben ist und dass man gespannt warte, wie es weiter geht.

Das ist toll und motiviert ungemein, auch mit dem Blog weiterzumachen, vielen Dank! Ihr seid herzlich eingeladen, weiter Euer Interesse zu bekunden, zum Beispiel in Form eines Kommentares 😉

Hier nun eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Monate. Der letzte Blogeintrag ist ja tatsächlich Ende April gewesen und es ist wirklich so einiges passiert, so dass ich selbst erstmal überlegen muss, ob ich das alles noch zusammen bringe 😉

Also, das Wichtigste zuerst: wir sind zuletzt erfolgreich in den Wohnwagen eingezogen und fühlen uns nach wie vor sauwohl hier. Wir kommen mit dem Platz sehr gut hin und die Heizung funktioniert einfach perfekt. Ich habe von dem Heizsystem viel gelernt, was ich dann später für den Bus übernehmen kann und auch werde.

Zusammen gefasst kann ich sagen: derzeit können wir uns nicht vorstellen, wieder in eine Wohnung zu ziehen, es ist alles super so wie es ist! Wir mussten aber auch feststellen, dass unsere „Idylle“ stark subjektiv ist, denn zum Großteil finden unsere Besucher es hier zwar in Ordnung, können sich selbst nicht vorstellen, so zu wohnen. Das liegt natürlich an dem wenig dekorativen Hof und der nahen Autobahn, aber für uns ist es wirklich in Ordnung so, und darauf kommt es ja an.

Den Wohnwagen habe zwischenzeitlich nochmal umgeparkt, so dass die Tore vor der Werkstatt wieder frei sind. Wir stehen nun etwas weiter neben einem Mauervorsprung, was hat sich vor allem nach den Stürmen der letzten Zeit als absolut richtig erwiesen hat.

Ich musste gerade feststellen, dass ich überhaupt kein Foto davon gemacht habe, wie unser Wagen hier aktuell steht, also gibt’s nun eins mit Herbstlaub und trübem Wetter, dafür topaktuell:

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Auf dem Foto seht ihr neben einem kleinen Setra, worauf ich später eingehe, auch unser neues Vorzelt. Der Weg dahin war allerdings mühselig und hat den ganzen Sommer gedauert, weil mir ständig was anderes dazwischen gekommen ist. Am Ende bin ich erst richtig voran gekommen, als meine Eltern im Juli mal ein für paar Tage zu Besuch waren und geholfen haben. Da merkte man doch die jahrelange Vorzelt- und Wohnwagenerfahrung, mit der ich nicht leider aufwarten kann 🙂

Bevor mir unser jetziges (farblich zum Wohnwagen passendes) Vorzelt von Walker in die Hände „gefallen“ ist, hatte ich zunächst ein DWT Vorzelt über eBay Kleinanzeigen gekauft, wo allerdings diverse Stangen fehlten oder verbogen waren.

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Beim Aufbau hat sich dann aber nach einer gründlichen Reinigung und Gabelstapertrocknung gezeigt, dass ich hier ein richtig hochwertiges und stabiles Ganzjahresvorzelt erstanden hatte und nachdem ich einige Stangen gerichtet habe, konnten wir es auch vollständig aufbauen, was mir beim abholen zunächst nicht gelang.

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Leider fehlt sämtliches Zubehör wie Heringe und Gardinen, ausserdem gefiel uns das rote Walker-Zelt einfach besser und so haben wir das DWT Zelt wieder abgebaut und als Reserve eingelagert.

Das Walker-Zelt sollte nun aber gleich „richtig“ aufgebaut werden und dazu gehört neben einer verdübelten Verschraubung im Boden auch ein fester Vorzeltboden, damit beim erstbesten Regen nicht alles, was im Vorzelt steht, weggespült wird.

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Das ging zusammen mit meinem Vater recht schnell und ein paar Tage später haben wir sogar noch einen schönen und günstigen PCV gefunden, den wir über das Deckholz gelegt haben.

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So sieht das Ganze bis heute aus und erfüllt seinen Zweck als Wetterschleuse und zusätzlichen Stauraum hervorragend. Hinten links in der Ecke steht mittlerweile ein freistehender Herd damit Anne backen kann, die Duschtasse rechts in der Ecke steht hingegen noch genauso wie auf dem Foto zu sehen. Wir kommen nämlich erstaunlich gut mit den zwischenzeitlich geschaffenen Provisorien zurecht und duschen beim Sport, auf der Arbeit oder gehen einfach mal schwimmen, das funktioniert sehr gut und verlangt derzeit nach keiner Alternative.

Einzig ein Kabe Wohnwagen mit integrierter Duschkabine könnte uns schwach werden lassen, nochmals den Wohnwagen zu tauschen. Nach ausgiebiger Recherche kommt für uns nur genau ein Modell in Frage: Ein Kabe Royal 720 TDL-U zwischen Bj. 2002 und 2008. Also wenn ihr mal einen seht: immer her damit 🙂 Derzeit wird aber nur einer angeboten, der steht in Holland und kostet 35.000 EUR, das ist uns schlichtweg zu teuer.

Ein Jahr früher hat Freeliving-Jonson seinen Wagen verkauft, das wäre genau das richtige für uns gewesen. Tja, nun müssen wir auf einen passenden warten und bis dahin sind wir mit unserem sehr zufrieden.

Achja, was sich durch das Vorzelt und den Boden natürlich auch ergeben hat ist, dass wir mit dem Wohnwagen nicht reisen können, aber das wollen wir auch nicht. Erstens mögen wir keinen Campingplatzurlaub und zweitens ist der Wohnwagen mit unserem ganzen Zeug sehr wahrscheinlich grandios überladen!

So, und da ich keine Blog-Romane mehr schreiben wollte, breche ich an dieser Stelle mal ab und bewahre mir die weiteren Ereignisse für einen späteren Zeitpunkt auf.

Hier noch einige Bilder vom Innenraum unseres neuen tollen Heims, die ich im letzten Blogbeitrag noch versprochen hatte.

Wir wünschen Euch Frohe Weihnachten, auch wenn’s schon fast vorbei ist! Ich geh jetzt in die Halle zum schrauben 😉

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