Letzte Dacharbeiten

Am Bus habe ich in den letzten Tagen auch mal wieder was getan. Zunächst eine Sache die längst überfällig war, nämlich die aufgeklebten Dachbleche final abzudichten. Das hat sich alleine schon deswegen als erforderlich gezeigt, als dass wir eine undichte Stelle gefunden haben. Die ist auf dem SAT vor zwei Monaten im Dauerregen zum Vorschein gekommen.

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Hier kam das Wasser durchgelaufen, und nachdem ich den Rahmen los geschraubt habe, war erschreckender weise schon einiges an Rostspuren auf dem Kunststoff.

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Hier hatte ich das meiste schon weg gewischt.

Was noch zu tun war: die aufgeklebten Bleche einmal rundrum abziehen. Dazu habe ich wieder die Kartusche und eine schräg abgeschnittene Spitze genommen, und dann schön freihand an der Kante entlang.

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Das geht wirklich super, allerdings bin ich doch hier und da mal abgerutscht und über die Kante drüber. Läßt sich aber gut wegwischen.

Was leider überhaupt nicht geklappt hat, ist das nachträgliche abziehen der Nähte mit dem Daumen in einer Plastiktüte. Bei Weicon kann man nicht unbedingt Spüli nehmen, entweder muss man ein Glättungsmittel aus dem Fensterbau nehmen, oder auch was auf Alkoholbasis habe ich mal irgendwo gehört.

Der erste Versuch:

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Eine Katastrophe. Ein Glück, dass das auf dem Dach ist, hier direkt vor der Klimaanlage, da siehts zum Glück keiner.

Am schlimmsten war aber die Naht zwischen zwei Blechen, also nur eine Fuge ohne Absatz. Hier habe ich den Kleber nochmal mit dem Finger abgestrichen und das sieht nun echt furchtbar aus.

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Die Lösung wäre dabei so einfach gewesen – einfach abkleben und schon wäre es gut. Naja, nächstes Mal, ich übe ja noch…

Zuletzt habe ich den Bus dann, als Vorbereitung für den Einbau des Lufttrockners, wieder auf die Stützen gestellt. Das hatte ich vor einiger Zeit schonmal versucht, allerdings währe hierbei die Ölwanne einem Bolzen im Boden gefährlich nahe gekommen.

Wir haben den Bus ein wenig zurück gerollt, nun kommt man zwar nicht mehr an den Motorraum dran, aber das muss ich auch nicht. Dafür passt es nun mit dem Bolzen, an dem wohl früher mal Maschinen angeschraubt waren.

Damit ich besser drunter komme, habe ich Luft auf den 4. Kreis gegeben, damit die Federn hochkommen. Zum Test habe ich den Bus dann einmal mit der Absenkvorrichtung auf den Böcken, die unter der Vorderachse stehen, abgelassen und wieder aufgepumpt. Und natürlich kommt der Bus auch hier total schief aus den Federn hoch.

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Und das sieht durchaus beängstigend aus. Vor allem wenn man bedenkt dass der Bus vorne nun über einen Meter hochgebockt ist. Das sieht man auf dem Foto nicht so recht.

Die Tage baue ich den Nass-Kessel dann mal aus und schaue wie ich den Regler dort eingebaut bekomme. Leider habe ich schon wieder die Anschluss-Belegung vergessen, trotz dass Frank sie mir in Kapellen noch einmal gezeigt hatte.

Aber das finde ich schon noch raus, ich glaube Wabco hat Zeichnungen auf der Webseite. Was haben wir nur früher ohne das Internet gemacht?

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