Kleiner Unfall

Vorweg: Nix passiert. Aber nur mit viel Glück!

Ich bin gestern mit dem Bus Stahlrohre holen gefahren, 6m Rohre passen nicht in den PKW und auch einen passenden Hänger besitze ich nicht. Der Aufbruch war etwas hektisch, da mir dabei aber sonst immer Fehler passieren habe ich peinlich genau aufgepasst, nichts zu vergessen.

Auf dem Rückweg ist es dann passiert. Ein Rumms ging durch den Bus und im Spiegel sah ich sofort was los war: Die Schublade mit den Versorgungs-Batterien hatte ich vergessen zu arretieren, und so kam sie in einer langen Kurve nach draussen geschossen und stieß dabei auch gleich die Klappe auf.

Auch die Ladegeräte sind gleich auf die Strasse gefallen, so 30-35 km/h bin gefahren. Ich konnte sofort anhalten, habe alles wieder eingesammelt und den Schlitten arretiert. Eine ältere Dame meinte im Vorbeigehen: „Da haben Sie wohl die Klappe nicht richtig verschlossen.“

Da muss man schonmal die Faust in der Tasche machen…

Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.

Zum Glück waren keine Menschen oder Autos neben dem Bus als die Klappe aufsprang. Zum Glück sind die Batterien nicht aus dem Rahmen gesprungen. Zum Glück hat der Auszug den immensen Schwung gehalten. Zum Glück sind die Ladegeräte am Kabel hängen geblieben und nicht unkontrolliert durch die Gegend geflogen. Zum Glück bin ich nicht mit dem Hinterrad über genau dieses Kabel gefahren.

Wenn ich es so recht überlege, habe ich richtig Schwein gehabt!

DSC00426.JPG

Und die Ladegeräte sind zwar ordentlich verschrammt, aber sie funktionieren noch einwandfrei! Und was mich ein wenig beruhigt: An diese Schublade hätte ich auf keinen Fall gedacht, auch nicht wenn ich in aller Ruhe losgefahren wäre. Aber ab jetzt denk ich dran.

Puh…

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9 Antworten zu Kleiner Unfall

  1. Oliver sagt:

    Hi Martin,

    das ist der Nachteil von Schnappschlössern. Ich habe einige Vollauszüge und auch schon einige Male vergessen, sie zu arretieren. Irgendwann fiel mir in den Kurven auf, dass es im Keller immer wieder rumste. 😀

    Ich bin auch schon mit nicht abgeschlossenen also offenen Klappen gefahren. Ist nichtmal was rausgefallen dabei!

    Fährt Setra nun sanfter als Mercedes? 😛

    Viele Grüße
    Oliver

  2. baubude0 sagt:

    Ja,sowas kann jedem passieren. Wenn wir jetzt los fahren, haben wir eine Checliste im Fahrerhaus und arbeiten alles ab, Kühlschrank verriegelt, Dachluken zu u.s.w. Wenn alles abgehackt ist fahren wir los.

  3. jeanmi sagt:

    ich habe zwar die Schienen arretiert dafür ist mir der Deckel mitten in einer Stadt plözlich aufgegangen. Ich habe ein Schloss mit 4 Kant Schlüssel (o302) und die Türe geht in Gegenfahrrichtung auf also wenn ich jemanden mit diesem Deckel anfahre geht die Türe zu. Den Grund hab ich schnell gefunden; das Schloss hab ich gereinigt und geölt so das es sehr gut läuft; nur hat derjenige der ano dazumal das Schloss montiert hat, dasselbe so eingebaut, dass es sich gegen oben schliesst und gegen unten öffnet.
    Manchmal ist oelen und reinigen doch nicht so gut !

  4. jeanmi sagt:

    betreffend dem Kedereinziehgerät hab ich dich nicht vergessen, ich muss nur mal ein Foto machen um es dir zuzustellen. Grob gesagt ist es ein 1.2 mm Schweissdraht von dem du mal 30 cm nimmst und in der Mitte durchbiegst bis die beiden Teile parallel zueinander stehen, dann biegst du diese auseinander in einem Winkel von ca 60°, jetzt hast du ein V jetzt biegst du mit der Segeringzange bzw. Rundzange in ca 4 mm die langen Drähte zurück……………… ach das ist zu kompliziert zum erklähren, ich sende dir ein Foto.

  5. norbert sagt:

    …das nächste mal besser zielen, dann macht die omi auch keine kommertare mehr. (der akku ist doch schwer genug!)

    – ich gebe zu der kommentar ist politisch nicht korrekt…..

    hau rein,

    norbert

  6. Uwe sagt:

    mhhh, fahren mit ungesicherter ladung wäre das geworden und echt scheiße teuer. glück gehabt.

  7. norbert sagt:

    und mit pech ein job für die feuerwehr- das aufsammeln der säure und des bleis. auf jeden fall klasse, das die akkus so gut befestigt waren. ich erinner mich an einen beitrag in einem anderen blog (iveco zeta camper) da waren die akkus nur mit ein paar holzlatten im unterflurraum befestigt. die wären bei gleicher aktion definitiv auf der strasse gelandet.

  8. Jens sagt:

    Glückschwein gefrühstückt? Das hätte auch ins „Auge gehen“ können… mach dir doch auch so eine Checkliste…

  9. sebastian sagt:

    Na, mir ist mal was ähnliches mit meinem LKw passiert. Da hatte ich ihn ganz neu gebraucht gekauft und der Rahmen einer Klappe war so stark verrostet, das er sich verzogen hat. Das Schloß hat nicht mehr gegriffen und so ist mir das Ding während der Fahrt aufgegangen und hat sich im Reifen verkeilt und in diesen einen langen Riss reingeschnitten. Er war zwar noch dicht, aber es war fraglich wie lange. Dummerweise war es auch noch der jüngste von den kunterbunten Sammelsurium von Reifen.
    Ich hab das dann zum Anlass genommen alle Reifen zu erneuern…

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