Von Podesten, Buchstaben und Ausbauplänen

Heute war irgendwie der Tag der vielen Kleinigkeiten. Dass wir an der Halle waren, stand fest, weil heute die Regale abgeholt wurden. Anderthalb Stunden haben der Käufer und seine Frau geackert, bis die Regale im mitgebrachten Kleintransporter und Hänger verstaut waren. Der neue Einsatzort der Regale wird ein wohnungsinternes Wendeltreppenhaus sein, das ca 4 Meter hoch ist und dessen Platz so besser genutzt werden soll. Wir haben in der Zwischenzeit übrigens auch was gemacht 😉

Ich habe mich mal wieder an die Buchstaben gewagt und das ging mit entsprechender Temperatur auch ganz gut und recht zügig. Das erste Wort ist jetzt schonmal runter.

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Dann wollte ich mir mal das Wappen vornehmen, von dem ich dachte, dass der rote Hintergrund lackiert wäre. Das war leider nicht der Fall. Leider deshalb, weil die rote Folie irgendwie „böser“ ist, als die dunkelbraune von der Schrift. (Ja, es ist nicht schwarz). Und zwar lässt sie sich nur dann runterziehen, wenn sie sehr heiß ist. So heiß, dass man sich erstens beim Knibbeln am Blech verbrennt und zweitens sie beim Weiterfönen sofort überdehnt und abreißt. Schöne Sch****

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So weit bin ich mittlerweile.

Nächste Etappe waren die Podestreste. Das ging eigentlich ohne Zwischenfälle. Zunächst musste die Kiste, auf der die Beifahrerbank sitzt, losgeschraubt werden, damit das hintere Blech abgerissen werden konnte. Dann haben wir alles an Holz, was jeweils zwischen den Metallstreben war, herausgesägt und dann das Strebengerüst herausgeflext.

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Nach dem Rausflexen sieht das Ganze jetzt so aus. Ein nicht unerhebliches Problem stellen die noch übrig gebliebenen Stahlträger an den Seiten dar, da sie auf der ganzen Länge mit den Vierkantrohren der Aussenwand verschweißt sind. Tolle Wurst!

Dann hatten wir zwar erst halb 3, aber irgendwie keine Lust mehr. Aus dieser Situation heraus ergab sich ein ca zweistündiges Ausbau-/Planungsgespräch, in dem wir sogar zwischenzeitlich quasi am lebenden Objekt getestet haben 😉

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Dinettentest: Sind 1,50m x 75cm genug für’s Frühstück zu zweit? (Ja)

Das Endergebnis war, dass wir einige feststehenden Größen ermittelt haben. Das wären hinten die Garagentiefe und das Bett und vorne die große Sitzgruppe und die Dinette. Ausführliche Zeichnungen folgen natürlich 😉 Dazu werde ich dann auf jeden Fall auch mehr erklären, zB warum das für uns feststeht, etc. Tja und so endet auch unser Tag, denn mittlerweile bin ich ausgekühlt und Martin auch nicht mehr all zu fit und wir haun in’n Sack. Bis morgen 🙂

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7 Antworten zu Von Podesten, Buchstaben und Ausbauplänen

  1. Marco sagt:

    Das letzte Bild ist der Bringer! *Daumenhoch*

    Frage: Sollte der Bus tatsächlich im oberen Teil gelackt werden, wäre dann der Einsatz eines Glasschabers verwerflich, um besser unter die Aufkleber zu kommen ohne seine Fingernägel überzustrapazieren?

  2. Uwe sagt:

    Ich bin begeistert. Deine bessere Hälfte
    schuftet wie selbstverständlich mit.
    Und dann noch mit schwerem Gerät .))

    Spass beiseite:

    Finde ich toll, wenn (Sie) sich mit einbringt.

  3. Martin sagt:

    Und meine bessere Hälfte schreibt auch fleissig Blog, diesen Artikel zum Beispiel 😉

  4. JeanMi (O302) sagt:

    Hallo Anne und Martin

    es würde mich doch noch ein wenig interessieren was euer Ziel in Sachen Ausbau ist. Strebt ihr 5 Sterne oder mehr an. Na ja, bei meinem bin ich glaub bei 1 Stern schon recht über mein Ziel von einem halben Stern geschossen.

    Gruss JeanMi

  5. norbert/ac sagt:

    Hi JeanMi,

    was meinst du mit ‚Sternen‘?

    Norbert

  6. Anne sagt:

    Also wir wollen den Bus schon in Richtung 5 Sterne ausbauen. Aber die bestehen für uns eventuell aus was anderem, als das für andere Leute der Fall wäre. Wir planen zum Beispiel eine Waschmaschine. Andere würden sich wenn überhaupt für eine Spülmaschine entscheiden. Das ist für uns aber eher überflüssig. Wir spülen jetzt in unserer Wohnung auch. Wichtiger wäre uns wirklich eine Waschmöglichkeit. Wir planen auch „nur“ ein 1,40 x 2 Meter Bett. Das ist für uns vollkommen ausreichend. Den Platz haben wir lieber vorne. Worin für mich auch ein Sternekriterium besteht, ist das Design. Wo andere keine Zusammenhänge sehen, achte ich auf sehr viel (Gardinen, Polster, Geschirr, Handtücher, etc)
    Wenn ein AUsbau für mich perfekt ist, oder zumindest die beste Lösung, die ich bauen könnte, dann gebe ich 5 Sterne. Und nicht nach objektiv festgelegten Kriterien.

  7. norbert/ac sagt:

    Hi Anne,

    wenn man also mit fünf sternend das persönliche non-plus ultra bechreibt, weiss ich was gemeint ist von JeanMi. Uta würde unbedingt eine badewanne haben wollen- insofern wird der vario wohl nur 4 sterne bekommen….
    aber waschmaschine, spülmaschine würde ich mir auch einbauen, wenn das wagenformat es zulässt.

    norbert

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