Ein Wundermittel

Ich möchte mal gerne wissen was da für eine Pampe in dem Podest war, hat man da bei der Reparatur der Radläufe Unterbodenwachs reingesprüht? Jedenfalls klebt das ganze Auto. Überall Fussspuren, das Werkzeug klebt, der Akkuschrauber klebt, die Sohlen sind versaut, das konnte so nicht weitergehen.

Also habe ich Wasser gekocht und eine heisse Lauge angesetzt.

Dazu habe ich eine Flasche Seife für Seifenspender geköpft und großzügig in das Wasser laufen lassen.

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Das ist das Zeug, es stammt aus dem kann-man-ja-nochmal-gebrauchen-Lagerbestand meiner Eltern. Diese Seife haben Sie in einem Spender in ihrem damaligen Betrieb zwischen 1977 und 1989 verwendet. So alt ist das Zeug also. Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert. Die Kombination aus sehr heissem Wasser und diesem Wundermittel sowie zwei Stunden schrubben hat bewirkt, dass der Bereich unter dem ehemaligen Podest nun so aussieht:

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Sauber und fettfrei!

Die Ränder zu den Radläufen (ich glaub das ist GFK!) werde ich mit dem bewährtem Weicon 310M neu abdichten. Seitlich kann man sehen, dass ich von den übrig gebliebenen Trägern schonmal das verklebte Holz runterbekommen habe, aber das Metall ist noch dran. Immerhin kann ich nun die Schweissnähte sehen, ich hoffe ich bekomme das halbwegs aufgetrennt.

So, das wars für heute, morgen wird Werkzeug geputzt und der Bus gewischt, das sieht vielleicht aus…

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4 Antworten zu Ein Wundermittel

  1. Uwe sagt:

    Ich gehe davon aus, dass das die
    Hohlraumversiegelung ist.
    Wenn die heiß wird, schmiert die
    wie hulle.

  2. Marco sagt:

    War vor Ort – hat wirklich geschmiert. Hätte man Schlittschuh drauf laufen können – ohne Schlittschuhe! 😉

  3. norbert sagt:

    …wenn du so weitermachst, geht der wagen als neufahrzeug durch (denk an das H!!!)

    Norbert

  4. Martin sagt:

    Von Herrn Reichert habe ich mittlerweile erfahren, dass es sich um Dinol handelte. Eine sehr gute Hohlraumversiegelung.

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