Über uns

Hallo liebe Leser!

wir beide Schön, dass Ihr unsere Seite besucht. Wir sind Anne und Martin und schon seit längerem wohnmobilbegeistert. Zur Zeit wohnen wir noch in einer Mietwohnung in Aachen, aber unser langfristiges Ziel ist es, in das Auto zu ziehen, um das es in diesem Ausbaubericht geht: Ein Mercedes O 307 Bücherbus. Mit von der Partie ist auch noch Happy, eine Bordercollie-Mischlingshündin. In diesem Eintrag wollen wir darüber berichten, wie wir „auf den Bus gekommen“ sind.

Wir machen seit mehreren Jahren Wohnmobilurlaub und sind schon mit mehreren Autos herumgereist. Unser Erster war ein Mercedes 508 Krankenwagen. Kurzer Radstand und hohes Dach und vom Vorbesitzer selbst ausgebaut. Mit 3,5 t und 5 m gehört er eindeutig zu den kleineren Vertretern. Zum erste Erfahrungen sammeln war er aber ideal. Relativ schnell war aber klar: Das ist unsere Form von Urlaub und wir wollen was Größeres ausprobieren, um weiter, länger und autarker unterwegs zu sein. Daraufhin haben wir uns ein Mercedes 814 Sparkassenmobil gekauft.

Damit sind wir dann auch unsere ersten 3-Monats-Touren gefahren und haben uns immer öfter gefragt: Warum eigentlich noch eine Wohnung? Martin ist selbstständig und arbeitet fast ausschliesslich am Rechner und ich studiere. Wir bräuchten also nicht viel mehr Platz als im Urlaub, ausser für ein paar Büroartikel. Was von Vornherein kein Thema für uns war, ist ein „Joghurtbecher“, also ein gekauftes Wohnmobil. Erstens fällt das preislich völlig aus dem Rahmen des Möglichen, zweitens steht das Geld in keiner Relation zur Qualität und Langlebigkeit und drittens gibt es für jeden nur EINEN perfekten Grundriss und das ist der, den man selber geplant hat. Irgendwann stand also fest: Wir bauen was Eigenes. Nur, worein? Nachdem wir nun ausschließlich in LKWs unterwegs waren und Martin mit seinem frisch bestandenen Busführerschein erste Erfahrungen mit großen Reisebussen gesammelt hat, war schnell klar, dass der Motor bisher einfach am falschen Ende war. Auch unser Hund leidet ein wenig unter dem Frontmotor. Für sie scheint es aber keine Alternative zu sein, von uns getrennt, also hinten, zu liegen.

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Wir fingen also an, nach einem Bus zu suchen. Fündig wurden wir auch, und zwar erstanden wir einen Mercedes O 302 Überlandbus. Er war zwar für einen unrestaurierten und unverbastelten Bus dieser Bauart sehr gut erhalten, trotzdem war viel Karosseriearbeit zu machen, bevor man hier an Ausbau denken konnte. Deshalb tat sich auch in erster Zeit nicht all zuviel. Jetzt ergab es sich, dass wir mehr oder weniger gleichzeitig 2 Familien kennenlernten, die jeweils einen 12 Meter langen Bücherbus als Wohnmobil ausgebaut haben und bei beiden hatten wir sofort das Gefühl, in einer Wohnung zu stehen und nicht in einem Wohnmobil. Das war der Stein des Anstoßes für endlos lange Gespräche über das Für und Wider von 9,60 m, die in unserer Bastelhalle rumstanden und 12 Metern, die eine echte Alternative darstellen würden.

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Da Martin viel in Ebay und bei Mobile unterwegs ist, gehen ihm grundsätzlich sehr wenig alte selbstgebaute Wohnmobile durch die Lappen. Und so stießen wir bei Ebay auf den Bücherbus der Stadt Trier, der bei einer Firma in Uedem stand. Auf einmal bekamen die Diskussionen zum Bus zum ersten Mal wirklich Hand und Fuß, denn wir hätten nicht damit gerechnet, so schnell auf etwas Passendes zu stoßen. Bücherbusse zu bekommen ist nämlich nicht ganz einfach, da man als Privatmann in den Ausschreibungen der Kommunen wenig Chancen hat.

Aber mal unverbindlich anrufen kostet ja bekanntlich nicht viel und so nahm die Geschichte ihren Lauf, über die wir in diesem Blog berichten. Hier gings los.

Hier noch ein paar Links für Interessierte:

Martin sammelt seine Erfahrungen als Busfahrer übringens in einem separaten Blog unter www.busblogger.de

Außerdem betreiben wir noch ein Forum für Fahrer und Ausbauer von Wohnbussen. Das findet ihr unter www.wohnbusse.eu.

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