James Cook 312D zu verkaufen

Unser James Cook steht ab sofort zum Verkauf.

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Warum wieso weshalb erklär ich später, aber es gibt viele Neuigkeiten und neue Pläne, ihr dürft gespannt sein :)

Zunächst die Daten

Basisfahrzeug:
Mercedes Sprinter 312D „James Cook“
Bj. 1995
HU + Gasprüfung 07/2013
260.000 km
5-Gang Schaltgetriebe

Besonderheiten:
Klimaanlage
Differenzialsperre
Anhängerkupplung
Radio mit CD

Sitze:
Fahrer- und Beifahrersitz sind drehbar, die Sitzbank bietet drei Sitzplätze. Alle Sitze verfügen über Dreipunkt-Sicherheitsgurte. Die Sitzbank ist zum Bett umbaubar, siehe Fotos. Der Tisch wird in einem Fach über Fahrer- und Beifahrersitz verstaut, kann aber auch während der Fahrt stehen bleiben weil er in Boden und Wand arretiert wird.

Küche:
Die Küche ist im L angeordnet. Es gibt eine Kocher-Spülenkombination aus weiss emailliertem Stahl. Der Einhebelmischer ist aus Metall, nicht aus verchromten Kunststoff. Gegenüber der Spüle befindet sich eine gut funktionierende Kühlbox. Oberhalb und unterhalb der Spüle gibt es diverse Schränke mit einer Menge Stauraum. Ein geräumiges Geschirrfach befindet sich unter einer Klappe neben der Spüle und im anderen Schenkel der Küche befindet sich ein Microwellenfach mit Steckdose, welches wir jedoch mit passenden Aufbewahrungskisten ausgestattet haben.

Schlafen:
Im Hochdach gibt es ein Bett von 2,00 x 1,40m Größe, zwei Seitenfenster zum Aufstellen und ein Glas-Kurbeldach sorgen für frische Luft ohne Hitzestau im Dach. Die Seitenfenster können verdunkelt oder mit einem Fliegengitter versehen werden. Das Bett ist wirklich geräumiger als man meint, man kann dort problemlos knien. Zum fahren kann man das Bett zusammen klappen, wir haben das aber nie gemacht, auch weil wir eine Auflage-Matratze verwenden. Der Platz ist ohne Umbauerei oben zum Schlafen und unten zum „Wohnen“ absolut ausreichend und wir sind 1,80m und 1,94m groß. Das zweite Bett, das man nach dem Umbau der Sitzgruppe erhält, ist ebenfalls am Kopfende 1,40 breit, so dass man 4 vollwertige Schlafplätze nutzen kann.

Bad:
Das Bad ist hinten quer eingebaut, daneben befindet sich noch ein Kleiderschrank. Es ist ein Raum mit Waschbecken, Duschtasse und Thetford Cassettentoilette. Man kann dort wirklich komfortabel duschen und braucht keinen Vorhang, man sollte lediglich das Bad nach dem Duschen abtrocknen. Zur Toilette gibt es eine weitere Kassette zum tauschen, falls man länger autark stehen möchte. Außerdem hat das Bad neben zwei langen Ablagen auch ein großes Staufach, so dass man vor dem Duschen nicht erst alles rausräumen muss. Das rosa findet man vielleicht erstmal nicht so toll, aber man gewöhnt sich dran. Damals gab es rosa wie weiss zu bestellen, die meisten Fahrzeuge in dem Alter die ich kenne haben aber das rosafarbene Bad. Warum auch immer…

Ausstattung/Versorgung:
100 Liter Frischwassertank mit großer Reinigungsöffnung
ca. 80 Liter Abwassertank unter der Küche
Zwei Gel-Batterien je 100 Ampere
Truma-Gasboiler für Warmwasser
Diesel-Standheizung
Fenster an der Fahrerseite über dem Tisch ausstellbar
Alle Fenster mit Verdunkelungsrollos und Fliegennetzen
Originaler Westfalia Stoff-Vorhang für die vorderen Scheiben
Platz für zwei 5kg Gasflaschen
Staufach für Tisch und Stühle
Fiamma Markise (derzeit demontiert)

Anschaffungen, Reparatur und Instandhaltung in den letzten eineinhalb Jahren:
Neuer Schalter für Nebelscheinwerfer
zwei org. Mercedes Weitwinkelspiegel
zwei Mini-Heki Plus als Ersatz für die alten Dachluken (mehr Tageslicht)
neues Gebläse für die Diesel-Standheizung (Lagerschaden)
neuer VA-Wasserstand-Geber für den Frischwassertank
neue Dichtungen und Ventile für die Cassetten
neuer Stabi 28mm verstärkt statt original 22mm zur Seitenstabilität
neue Keilriemen-Spannrolle
neue Beleuchtung für das Westfalia-Display eingelötet
vier neue Good Year Reifen in 2012, maximal 2000km gelaufen
neue Comet-Einhebelmischer aus Metall in Bad und Küche, original in James Cook ab Bj. 2000
Abwasserleitung für die Dusche von Sand befreit
Kühlwasser in April 2012 getauscht
Reinigung aller Polster mit einem Kärcher Reinigungsgerät im Oktober 2012

Das Aufwändigste war die Erneuerung der Hochdach-Verklebung. Das ist eine typische James Cook Krankheit die bei allen Modellen vorkommt. Ich habe die Dachrinne komplett ausgekratzt, neuen dauerelastischen MS-Polymerkleber eingebracht und anschliessend alles rundrum in Wagenfarbe neu lackiert.

Derzeit bin ich dabei, die Holzleisten im Innenraum aufzubereiten, auf den Fotos kann man daher am Rand der Küchenplatte Kreppband erkennen. Zum Verkauf ist dies fertig gestellt. Ebenso sind ein paar Lämpchen im Armaturenbrett defekt, auch diese erneuere ich noch.

Bekannte Mängel:
Die Markise ist defekt und demontiert, das Getriebe rutscht durch und die Markise würde von selbst ausfahren. Ich bemühe mich derzeit um Ersatzteile.
Die Innenverkleidung ist teilweise verkratzt, weil der Vorbesitzer sein Fahrrad im Innenraum transportiert hat. Ausserdem ist vom drehen des Fahrersitzes der Handbremsgriff vermackt.
Die Kunststoffbezüge der Verdunkelungs-Rollos verlieren ihre Weichmacher, das ist wohl normal, aber optisch nicht so toll. Es gibt eine Anleitung zum Erneuern des Stoffs.
Es ist ein Rückfahrwarner aus dem Zubehörhandel eingebaut, der hat’s aber noch nie getan
Ebenso gibt es eine Bosch Alarmanlage, die ich nie aktiviert habe, Funktion unbekannt.
Die Dachfenster-Kurbel fällt hin und wieder beim unvorsichtigen Kurbeln runter und müsste fixiert werden.
Das Auspuff-Endrohr hat Rost und muss beizeiten mal erneuert werden.
Der Motor „schwitzt“ etwas

Allgemeiner Zustand:
Der James Cook ist immer ein reines Sommerauto gewesen und hat nie Salz gesehen. Der erste Besitzer ist im Frühjahr und im Herbst zum Angeln gefahren, der zweite und dritte hatten den Wagen nur im Sommer angemeldet. Ich bin der vierte Besitzer und habe den James Cook immer in einer trockenen Halle geparkt. Trotzdem hat der Unterboden hier und da leichte Rostansätze – für einen Sprinter in diesem Alter aber entsprechend wenig, man muss aktuell nichts machen. Will man lange Freude an dem Wagen haben, sollte man vielleicht in den nächsten zwei bis drei Jahren etwas Hand anlegen.
Die Unterkanten der Türen sind in Ordnung, hier und da sieht man ein Pickelchen, aber nichts wildes. Der Wagen wurde vor ein paar Jahren komplett neu lackiert, ich weiss aber nicht warum.

Der Innenraum ist in gutem bis passablem Zustand. Man sieht aber dass er 17 Jahre benutzt wurde, es ist kein Neuwagen, es gibt Macken und Schrammen, aber der Zustand ist weit weg von „abgerockt“. Wir haben uns immer wohl gefühlt.

Der Motor läuft absolut sauber, in kaltem Zustand bläut er aber etwas, wenn er warm gefahren ist, ist das weg. Generell sagt man, dass der hier verbaute 122PS 5-Zylinder TurboDiesel der langlebigste Sprinter-Motor ist und problemlos an die 600tsd km läuft, erst recht beim Einsatz durch Urlaubsreisen. Die folgenden CDI-Motoren sind nicht so standfest, man hört nicht viel gutes.
Der Motor ist sparsam, durchzugsstark und hat genug Leistung in allen Lebenslagen. Auch die Fahrt durch die Schweizer Berg-Autobahnen war kein Problem. Das Getriebe schaltet sauber und präzise, es gibt kein knarren oder hakeln.

Meine Preisvorstellung für dieses, wie ich finde, ehrliche Wohnmobil ist 15.000 EUR, verhandelbar.

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