Bettgeschichten

Zwischendurch muss man auch mal wieder was für die Träume tun und einfach mal zeitlich weit vorgreifen. Von daher haben wir einen seit langem offenen Punkt mal angegriffen – wollen wir im Schlafzimmer ein Längsbett oder ein Querbett? Zwei Lattenroste hatten wir noch liegen, damit konnten wir das was-wäre-wenn schön simulieren.

Die passende Höhe ergibt sich mit Bananenkartons, so ungefähr würde es dann also mit einem Längsbett aussehen:

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Die Lattenroste liegen nicht ganz zusammen, das ist Absicht. Unsere beiden Testobjekte haben leider keine 70 sondern nur 65cm Breite, am Ende fehlen zur geplanten Bettbreite von 140cm also 10cm, die wir hier der einfacheit halber auseinander gerückt haben.

Und nun sieht man auch das Problem:

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Selbst bei einem nur 2 Meter langen Bett ist hier schon kaum noch ein durchkommen. und die Radkästen sollen ja noch überbaut werden. Und mit dem Wunschmaß von 2,20 Meter Bettlänge geht das garnicht. Der einzige Vorteil an dieser Lösung wäre, dass man hinten am Kopfende links und rechts vom Bett noch deckenhohe Schränke einbauen könnte.

Zum Vergleich bauten wir nun das Querbett in gleicher Weise auf. Auch hier gibt’s wieder Lücken. In der Mitte die fehlenden 10cm, rechts die fehlenden 20cm in der Länge.

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Man sieht deutlich, dass der Platz hier deutlich besser genutzt wird. Auch in der Länge passt es. Die Wände erhalten noch ca. 2cm Aufbau und der Schaukasten auf der linken Seite wird noch verkleidet und mit Schränken und Staufächern umbaut. Hier ist also in jede Richtung genug Platz.

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Zu den Radkästen ist ebenfalls genug Platz um sich mal hinzustellen und anzuziehen oder Bettfertig zu machen. Nur um die Wartungsklappe im Boden muss ich mir noch Gedanken machen. Im Zweifelsfall wird die Betteinfassung einen Spalt am Boden haben, so dass man die Wartungsklappe samt Boden-Isolation nach innen ins Bett rausziehen kann.

Also, es wird ein Querbett. Der einzige Nachteil an dieser Lösung ist, dass derjenige der an der Wand liegt über den anderen drüber klettern muss. Aber dort wird wahrscheinlich Anne schlafen, und die geht gerne auch mal etwas früher ins Bett als ich. Dafür bleibt sie dann halt morgens länger liegen.

Passt also ;)

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10 Antworten auf Bettgeschichten

  1. Gerd sagt:

    “Der einzige Nachteil an dieser Lösung ist, dass derjenige der an der Wand liegt über den anderen drüber klettern muss” wenn ich das richtig sehe, ist doch am Fussende noch Platz? Oder habe ich was nicht ganz verstanden? Ansonsten würde sich für das Bett ein Slideout natürlich anbieten! ;)

  2. Oliver sagt:

    Hallo Martin,

    bei mir war es ursprünglich auch ein Längsbett und wurde später zum Querbett (nicht -beet!) umgebaut. Abgesehen davon, dass das Querbett weniger Platz verschwendet, schlafe ich so besser. Für mein neues Projekt bin ich mir noch nicht sicher, ob längs oder quer…

    Viele Grüße
    Oliver

  3. baubude0 sagt:

    Ich würde Längsbetten einbauen, rechts und links von den Wänden und wenn ich imBett liege fahren diese mit Elektromotor zusammen. Das hat noch keiner, Du kommst an die Klappen , wenn jemand krank ist und schwitzt bleiben die Betten da wo siew sind.
    Nur mal so als Überlegung.

    • Martin sagt:

      Hallo Klaus,
      die Idee ist garnicht so schlecht, vor allem um an die Motorklappen in der Mitte zu kommen. Allerdings brauchen wir auch den Stauraum unter dem Bett für Saison-Garderobe, da müsste man zwei große Kästen durch den Bus bewegen.
      Allerdings mögen wir keine zweigeteilten Matratzen, das ist irgendwie lästig, zumindest ist das unsere Erfahrung. Aber ich spreche es mal an. Prinzipiell wollen wir mit dem Ausbau aber etwas schneller fertig sein als mit den Karosseriearbeiten ;)

  4. Tony sagt:

    Kurz was anderes: Du hattest mal vor einiger Zeit über Heckleuchten geschrieben. Ich habe von der Firma “VIGNAL” klassisch anmutende Mehrkammerleuchten gefunden. In deren Katalog ist das die Nummer 141500 – eigentlich Leuchten von Renault und DAF.

    Das sind anscheinend Vier-Kammer-Leuchten mit einer fünften Reflektor-“Kammer”. Abmessung 414 mm x 130 mm (Somit ein Tick kürzer als die “normalen” Mehrkammerleuchten mit 464 mm x 130 mm).

    Und die Leuchten eignen sich auch zum horizontalen Einbau.

    Ansonsten haben die noch klassische Dreikammern-Leuchten: Nummern 688621 und 688631.

    Und es gibt ovale Einzelleuchten (die finde ich persönlich aber nicht so toll wie klassische runde Leuchten): 197050 und folgende.

    • Martin sagt:

      Hallo Tony,
      vielen Dank für den Hinweis, ich habe mir die Lampen mal angeschaut.
      Das Problem war bisher, halbwegs passende Lampen zu bekommen, die man nicht versenken muss, die also aufbaufähig sind und dann auch noch nicht so ganz häßlich sind.
      Nach deinen Angaben habe ich diese hier gefunden:
      https://impact.daftrucks.com/webpr/content/TRP/fr/-11660005.htm
      Dann die zweiten, Modell LC4. Sieht nicht schlecht aus! Aber aufgebaut müsste man die mal sehen. Vielleicht komme ich auch so nahe an die Rundungen an den Ecken, dass ich auf eine solche Konstruktion ausweichen muss.
      Vielen Dank schonmal!

  5. TOSCH sagt:

    Hallo Martin,

    wie wäre es mit 2 Längseinzelbetten, dann bleibt die Wartungsklappe frei und du hast keine Probleme mit den Radkästen. In der oberen Hälfte der Einzelbetten kannst du dann noch eine halbe Matratze einlegen und hast dann dort richtig Breite. Die untere Hälfte kann dann mittels Brett oder Rollrost der hervorgezogen wird und Einlegematratze zugemacht werden zum großen Doppelbett. Wenn man es mal benötigt. Ansonsten würde ich dir beim Doppelbett unbedingt zur Bettbreite von 160cm raten. Und bedenke beim Querbett hat man immer das gekrabbel wenn der hintere mal Nachts aufs WC muß.

    • Martin sagt:

      Hallo Torsten,
      also wenns irgendwie geht wollen wir kein Bett bauen und auf eine Matratzentrennung verzichten. Daher ist dein Konzept durchaus clever, für uns aber nicht das richtige. Die Bettbreite von 140cm ist bei uns getestet und für gut befunden, diese haben wir zu Hause und auch im James Cook hat das Bett oben im Dach eine ähnliche Breite. Damit kommen wir gut zurecht.
      Wir haben uns aber überlegt, sämtliche Möbel modular zu bauen, so dass wir bei Bedarf einzelne Elemente herausnehmen und umbauen können. Ich denke damit sind wir auf der sicheren Seite.