Was ist das toll wenn man zu zweit an einem Projekt arbeitet, es geht alles wirklich deutlich schneller von der Hand. Man kann sich durch viele konstruktive Ideen gegenseitig ergänzen, oder einer kann weiter basteln während der andere zuarbeitet oder Teile vorbereitet, je nach dem wie es gerade passt.
Einige Baustellen sind nun beendet oder kurz davor:
Als erstes war der Servoöl-Behälter dran, das Anschlussmaterial hatte ich bereits gestern besorgt, somit ging es nur noch darum, die Einbauposition festzulegen.
So sieht das Ergebnis unserer Probiererei aus. Zwei Flachstähle mit aufgeschweissten Muttern…
…nehmen den Behälter von dieser Seite auf. Steht dann knapp über dem Entlüftungsanschluss des Kühlers.
Der Rücklauf der Servolenkung ging eigentlich diagonal nach hinten. Ein beherzter aber gefühlvoller Griff meinerseits, und das Rohr zeigte nach rechts wo es hin sollte.
Als nächstes haben wir den Kühlwasserbehälter montiert und die Halterung angepunktet., nochmal genau ausgerichtet und Sven hat sie dann verschweisst. Er hat da doch deutlich mehr Übung drin als ich, keine Frage.
Die Bänder sind schon dran, und neue Muttern aus einer von Sven mitgebrachten Kiste mit Schrauben von geschlachteten Opel-Fahrzeugen.
Tja, dann noch montieren und Schläuchen anschliessen (am Kühler freilich noch nicht)
Und auf einmal ist das Projekt einen deutlichen Schritt weiter!
Auch der gekürzte Motoröl-Einfüllstutzen kann nun wieder an seinen Platz, nur der Öl-Peilstab fehlt noch. Das Führungsrohr läßt sich aber leicht verbiegen, es hat aber ein paar Mal ein- und ausbauen gekostet bis es die folgende Form angenommen hat:
Etwas unkonventionell, aber so passt es perfekt. Rechts das Stück ist nun länger gerade, dafür geht der Bogen weiter rum. Der Schlenker oben war erforderlich, um unter der Luftleitung vom Kompressor nach Vorne her zu kommen.
Nun konnte auch die Spannrolle für die Keilriemen wieder montiert werden.
Sven hat entdeckt, dass es hier eine Excenter gibt, so dass sich die gleichmässige Riemenspannung beider Riemen bei gelöster Schraube von selbst ergibt. Somit erspare ich es mir, nach neuen, in der Länge geänderten Keilriemen suchen zu müssen.
Also einiges ist fertig geworden, einige Sachen erfordern nur noch ein paar kleine Handgriffe. Das größte im Bereich Kühler wird die Neukonstruktion der Rohre an der Unterseite, aber dazu wird es erst nächste Woche kommen, denn erst jetzt kann ich Maß nehmen und festlegen was ich benötige.
Und so haben wir eine neue Baustelle begonnen:
Den Anbau der Markise. Hier ist eine VA-Platte erstmal nur zur Anprobe angepunktet. Wir haben schon gesehen, dass wir mindestens zwei weitere senkrechte Streben einschweissen müssen. Ich denke das machen wir morgen, und bekommen die Markise vielleicht sogar fertig montiert. Ich bin gespannt!
So, das war das Ergebnis von nur ca. 6 Stunden Arbeit zu zweit. Nach etwas Aufräumen haben wir noch Besuch von einigen Freunden bekommen und einen geselligen Grillabend verbracht












Na na na, VA mit Schutzgas am normalen Eisen schweißen, ist ja schon widersprüchlich. Fettes Flacheisen ( 3-5mm ) hätte es auch getan und gut streichen. Habe ein Flacheisen so angeschwei0t, dass ich es von beiden seiten noch streichen konnte. Das VA wird durch das Schutzgasschweißen hinten beschädigt und wird da rosten, weil man es nicht mehr streichen kann. Also besser ein Flacheisen auf der Häfte des Rahmen´s und so kann man es noch streichen
Hi Martin!
Meine Baustelle liegt brach gerade. Zu viel Arbeit am Bildschirm – auch heute. Im Moment spinnen die Kunden etwas.
Schaut doch schon ganz gut aus so. Ich wünschte, ich wäre voran gekommen…
Viele Grüße
Oliver
Die Schweißarbeiten sehen toll aus, wie gewollt UND gekonnt!
Hil Oliver,
kannst Du Dir den Tag nicht aufteilen?
Morgens in den Blaumann, ab Mittags dann bis Nachts an den Rechner…
@Uwe
Tja, so einfach wie Du Dir das denkst ist das nicht. Das Flacheisen (ich habe kein anderes bekommen, deswegen VA) MUSS direkt auf der Aussenhaut liegen. Wie soll sonst von aussen die Markise dagegen geschraubt werden? Wenn da soviel Luft zwischen wäre, dass ich das noch streichen könnte, würden die Schrauben durchs Leere laufen und beim Anschrauben würden sich Beulen reinziehen.
Das Problem mit dem Rost hast Du auch wenn Du Stahlplatten nimmst, mein Patenzrezept bei gefährdeten stellen ist nicht Farbe und auch kein Unterbodenschutz (brrr…) sondern Fett. Wo Fett oder Öl ist, kommt kein Wasser hin, und entsteht kein Rost. Ich unterlege hier Mike Sanders Fettband, das wird dann hoffentlich reichen. Nur beim schweisen müssen wir dann schön vorsichtig sein, damit nicht gleich alles wegfliesst oder sogar anfängt zu brennen, aber das geht schon…
@Martin
Im “Luftraum” dahinter,kannste eine Hülse mit einer dicken Unterlegscheibe gegen das Außeblech bringen. Zur Not auch dicke Muttern. Ich habe eine Gewindestange genommen und gegen das neue Eisen und das Blech eine Kontermutter nebst Scheibe gebracht.