Der erste Tag in der Halle und 1000 Kleinigkeiten zu tun. Wo fängt man da nur an? Ich wusste es auch nicht, also hab ich mich erstmal hingesetzt und rumtelefoniert.
Der erste Anruf galt dem Bus-Verkäufer, ein Zwischenhändler wie ihr vielleicht noch wisst, ich habe den Bus nicht direkt aus Trier. Grund des Anrufes war immer noch der fehlende Schlüsselsatz, ausser dem Zündschlüssel habe ich nichts, ich kann also weder Klappen noch Türen verriegeln. Der will den Fahrer nochmal fragen, ich bin gespannt was er mir die Tage erzählt. Ich habe da aber wenig Hoffnung.
Die habe ich auch nicht bei der Stadt Trier, denn Herr Reichert habe ich als nächstes angerufen. Auch er machte mir wenig Hoffnung. Selbst wenn der Schlüssel liegen geblieben wäre, wäre er mittlerweile sicherlich verschollen. Er hat mir noch geduldig einige weitere Fragen zum Bus beantwortet, dann bin ich endlich ans Werk gegangen.
Wobei, meine erste Tat war, einen Wagen vorne rechts unter den Bus zu stellen um den Grill zu befreien, den ich vor dem Urlaub dort drunter geschoben hatte. Natürlich hatte der Bus da noch Luft in den Federn… Mit dem Kompressor wollte ich nicht pumpen, da der Bus zuerst links hoch kommt und der Hebel dem Grill dann den Rest gegeben hätte, also eben den Wagenheber ansetzen, waren nur ein paar cm.
Sowas blödes…
Dann habe ich mich an die Schlösser gemacht, denn wenn ich keinen Schlüssel bekomme muss ich mir was anderes einfallen lassen. Also habe ich mal ein Klappenschloss und eins von der rechten Tür ausgebaut, damit werde ich beizeiten mal zum Schlüsseldienst fahren.
Wobei, das für die Klappe (rechts) wurde wahrscheinlich nie benutzt und hat seine beste Zeit wohl hinter sich. Wenn ich das richtig recherchiert habe, nennt sich so ein Schloss “Treibstangenverriegelung”, mal schauen wo ich so etwas her bekomme.
Klappenschloss. Wenn ich das richtig sehe, sind die Klappen aus GFK!
Hier sitzt das Türschloss. Im Zweifelsfall kann man da auch was anderes reinbauen, da findet sich schon was. Das Gummi geht sehr einfach raus, ich frag mich warum man das nicht bei lackieren gleich mit rausgemacht hat. Nun ist Farbe dran…
Der zweite Teil heute galt der 230V Verkabelung. Im Verteilerkasten vorne habe ich die Kabel schon lose hängen, nur konnte ich den Bus bisher genau deswegen nicht anschliessen. Das habe ich heute geändert und alle Kabel aus der Verteilung entfernt, nun geht nur noch eines in den Innenraum.
Die losen Enden der Kabel liegen erstmal im Kofferraum. Ich habe mir kurz überlegt, in den Kofferraum reinzukriechen, aber danach hätte ich meine Klamotten direkt in die Waschmaschine schmeissen können. Ein anderes Mal.
Die 12V Verkabelung bereitet mir noch Kopfschmerzen, und so habe ich mit neben dem 230V Anschluss heute noch die weitere Bus-Verkabelung vorgenommen.
Diese drei silbernen Kanonen sind mir ein Rätsel. Ich habe sie erstmal als überdimensonale Relais gedeutet und den Kabelbaum nach vorne verfolgt. Passt! Es ist der, der vorne im Sicherungskasten rumbaumelt. Nun erstmal wissen was wofür ist.
Also habe ich mal nen Schaltplan skizziert. Gibt’s eigentlich keine Software, mit der man sowas leicht ins Reine bringen kann? Ich kenne nur Eagle und das ist mehr für Platinenlayout.
Das war’s dann auch für heute, morgen beginnt noch eine Familienrunde Richtung Ostwestfalen, und Montag bin ich Busfahren, also gibts frühestens Montag Abend oder Dienstag was neues.
Tags: Allgemein




