Eigentlich nicht bloggenswert, aber wenn mal so gar nichts klappt will ich Euch das auch nicht vorenthalten – kann ja nicht immer alles gut laufen…
Gestern habe ich Pascal mit seinem Transit zur Halle geschleppt. War ne lustige Aktion und dank Abschleppstange kein Problem. Fährt sich wie mit einem mittelschweren Anhänger, und dank ausreichend Leistung am Passat meinte Pascal hinterher, dass der Transit aus eigener Kraft auch nicht wirklich schneller beschleunigt
Er hat sich dann an seinem Motor zu schaffen gemacht, die Kopfdichtung war weggebrannt und den Kopf hatte er zu Hause schon demontiert und bearbeitet, nun ging es ans Zerlegen.
Kleine Inspektion
Ich hab in der Halle mal wieder klar Schiff gemacht, zuviel ist liegen geblieben, hingeworfen oder nicht wegsortiert worden, und so war ich erstmal eine gute Stunde mit Aufräumen beschäftigt.
Dann habe ich mir die Nummernschilder geschnappt und die Löcher in der Karosse ausgemessen.
Das ist gar nicht so einfach, denn die Löcher in der Karosserie liessen kaum eine gescheite Montage zu, ohne nicht irgendwo halb durch einen Buchstaben und halb durchs Weisse zu bohren. Nach einigem tüfteln hat das dann aber gepasst. Genau angezeichnet, Schild gebohrt, VA-Unterleger gebohrt, angeschraubt – schief.
Nochmal ausgemessen, um 2mm verrutscht. Son Mist!
Also 1mm größer gebohrt und ein neuer Versuch. Nun sieht’s halbwegs gerade aus, und auch der Unterleger macht sich sehr gut! Diesen, und einen für hinten habe ich bei kennzeichen24.de bestellt, das große Kuchenblech für hinten gabs aber nur auf gesonderter Anfrage. Aber wenn auf dem Schild schon ein H steht, dann muss eben auch schon ein stilechtes VA Blech drunter
Blöd waren nur die Sechskantschrauben, ich hatte keine mit Kreuzschlitz. Beim Anschrauben hinterlässt man mit der Nuss unweigerlich Spuren auf dem Schild. Ich werde nochmal andere Schrauben besorgen, da passen dann vielleicht auch Kappen drauf.
Pascal hat in der Zwischenzeit Metallreste im Öl gefunden und sich auf die Suche gemacht. Das Ergebnis: Die Lagerschale der Ausgleichswelle hat sich zerlegt, und die Welle muss raus. Das geht aber nur nach hinten. Das Ergebnis:
Doch ne große Inspektion
So, aber nun das hintere Schild. Hier befindet sich über dem Schild die Nummernschildbeleuchtung, und man kann es sich schon denken: ich habe beim Messen der Bohrlöcher auf dem Schild vergessen, dass der Unterleger rundherum gut 2cm aufträgt.
Das Ergebnis: Passt nicht! Maaann!
Da mir die O302 Nummernschildbeleuchtung (noch gescheit aus Metall!) sowieso besser gefällt als das Plastikdings welches da jetzt verbaut ist, habe ich diese erstmal aus dem Lager gekramt.
Schön, oder? Leider ließ sich dadurch auch nichts verbessern, die Löcher passen erstens nicht und zweites kommt sie auch nicht höher so dass der Unterleger passen würde. Ich hab sie also erstmal nicht montiert. Um neue Löcher fürs Schild ging also nichts herum.
Ok. gemessen, gekörnt, gebohrt. Schief. Ich glaub’s nicht, ich glaub ich fass heute kein Werkzeug mehr an.
Also, Schnauze voll, genug für heute. Ich hab ein paar mm im Bohrloch rausgefeilt, nochmal ausprobiert bis das Schild gerade hing und die Erkenntnis mitgenommen, dass ich das nächste Mal einen kleinen Anschlag basteln werde.
Wie man vielleicht sehen kann, ist die Nummernschildbeleuchtung schief, man sieht aber erst wenn das Schild dran ist. Daran hatte ich mich orientiert, böser Fehler.
Ich glaub ich hab noch nie so lange für zwei blöde Nummernschilder gebraucht. Am Ende sieht nun aber alles gut aus, aber ich für mich weiss nun, dass ich dadrunter gepfuscht habe
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ach komm, so schlimm ist das mit dem “pfuschen” doch nun auch nicht, klar – ärgerlich, aber soooo schlimm?? Jeder pfuscht an seinem Auto irgendwo mal rum, das ist normal – und gehört sich warscheinlich auch so
…
…wenn schon pfuschen, dann aber richtig!
och, beim ersten rempler beim rückwärtsfahren drückt sich das schon wieder gerade.