Während ich mir bei der Wandverkleidung ziemlich sicher bin, dass ich rundherum 9mm Multiplexplatten auf die Isolation verschrauben möchte, weil sie genug Stabilität mitbringen um die Möbel hinterher direkt daran festzuschrauben, sind wir uns beim Möbelholz noch so garnicht im Klaren was wir wollen.
Ich tendiere auch hier zu Multiplex bis max. 12mm für Wände, aber Topfbänder zB. wollen schon in 16er Platten geschraubt werden. Das wäre bei Multipex aber doch etwas schwer. Wobei das ja auch nur die Fronten wären…
Leichter sind da Tischlerplatten, die es in allen möglichen Optiken gibt, hier wollten wir uns mal ein paar Muster besorgen und mit Lasuren rumspielen.
Montags arbeite ich derzeit immer beim Schreiner, und dieser hat ein paar feste Holzlieferanten. Somit ist der neue Bewerber aus dem Bergischen, der sich heute beim Chef vorgestellt hat, direkt mal abgeblitzt. Aber den Ordner konnte ich mir unter den Nagel reissen, und hier sind schonmal einige Muster drin.
Freundlicherweise sind da auch schon Fachhandelspreise dabei, so dass wir hier nun beizeiten mal in Ruhe schmökern können.
Frage an die Blogleser: Was habt ihr für ein Holz verbaut, oder was wollt/würdet ihr verbauen?
Tags: Allgemein

Na hör mal Martin, Du als “Holzwurmlehrling” sitzt doch
genau an der Fragequelle.
Hi Martin,
wenns leicht sein soll: Dekoplatten mit Pappelsperrholzkern. Super leicht, schaut nett aus hält aber nix aus. Multiplex ist klasse, gibt es in verschiedenen Holzarten, stabil, aber eben schwer. Lässt sich im übrigen prima verarbeiten. O.g. Dekoplatten hatte ich mal vor vielen Jahren in Bearbeitung – grausam. Total empfindlich.
Bei mir weißt Du ja: Gewicht spielt keine Rolle… naja nicht ganz
Gruß Oliver
Habe bei einem VW Bus mal Pappelsperrholz verarbeitet. Hat mir vier Jahre lang gute Dienste geleistet. Einzig die Papierfolie würde ich nicht für Arbeitsplatte o. ä. nehmen. Dafür ist sie zu empfindlich. Material ist aber gut verarbeitbar und vor allem relativ leicht. Bezgl. des hält nichts aus, habe ich andere Erfahrung gemacht. Hatte auch nach vier Jahren intensiver Nutzung als Reise und Studiwagen keine ernsten Beschädigung (trotz regelmäßigem Fahrrad- und Möbeltransport). Bei mir hat sich selbst bei einem Unfall mit Aufprallgeschwindigkeit ca. 20 km/h nicht verzogen oder gar ausgerissen.
Würde mir aber die Wandstärke nochmal überlegen. Mir haben die 3 mm Platten gut gereicht. VW Bus hat allerdings überall Blechankerpunkte gehabt. Dein Bus müßte aber doch auch diese Möglichkeit geben – sonst halt Holzlattung drunter und lieber dicker isolieren…
Gruss
Jens O.
Ich habe zwar keine Ahnung vom Wohnmobil-Ausbau, aber: Wie wäre es denn mit Composite-Werkstoffen, die mit dem Begriff “Honeycomb” (http://de.wikipedia.org/wiki/Honeycomb) bezeichnet werden? Die sind sehr leicht und gleichzeitig sehr stabil. Im Flugzeugbau werden damit auch die Trennwände etc. hergestellt.
Ist übrigens ein super Blog! Ich bin durch Zufall vor ein paar Wochen hier gelandet und lese seitdem über den Feedreader mit und verfolge gespannt den Fortschritt der Arbeiten.
Nachtrag: Honeycomb lässt sich bestimmt auch mit einem Furnier versehen. Wenn nicht direkt vom Lieferanten, dann aber nachträglich in der Schreinerei mit der Furnierpresse…
Hoi Martin
Und was unterlegst du auf den Querstreben, wenn du die Platten verschraubst, damit es dir die Isolation nicht zusammendrückt?
Gruss Jürg
oder carbon optik….is auch leicht und hält was aus!
ne, im ernst, ich bin nach 2 womoausbauten nicht mher so von holz überzeugt. ist halt immer schwer und nachher sieht es aus wie in einer sauna oder als wäre ein wohnzimmerwand kleingeschrumpft.
vorteil ist natürlich, das man es gut verarbeiten kann.
aber viele schränke ließen sich auch mit stoff bespannten alugerüsten herstellen. das ist superleicht ( es soll doch ein auto werden und kien haus….?) und drinnen rappelt nichts.
norbert
…was ingo schreibt ist auch ne echte alternative (composit)
wird oft verwendet im hochwertigen yachtbau da wo es aufs gewicht ankommt. wobei man sich da auch für öberfläche entscheiden: furnier, lack mit faserverstärkung, textil…..
im yachtbau werden sogar dünne marmorplatten auf composit geklebt, sozusagen als fußbodenimitat.
norbert
Also eigentlich möchten wir schon gerne Holz verbauen. Teilweise aber vielleicht auch einfach weiss lackierte Fronten, wir wissen es noch nicht.
Abgsetzt mit Alu- oder Edelstahlleisten lockert sich das alles schon sehr auf und wird nicht wirklich wie eine Sauna aussehen.
Platten kaufen und funieren ist eher nicht so mein bestreben, da würd ich lieber einfach zu Massivholz greifen und hier und da “ausdünnen”.
Eine Alternative wären dann noch Platten aus dem Wohnmobilbau, aber da habe ich keine Quelle zu Händlern, die Restposten verkaufen…
@Jürg: Auf die Streben kommt die Isolation auch drauf. Man muss schon gewaltig drücken, um das Material zusammenzupressen. Ich ziehe die Schrauben an, aber nicht mit roher Gewalt, von daher wird da nichts gepresst.
Hi Martin
wichtig finde ich bei deinem Ausbau, die Länge des Wagens durch optische Maßnahmen aufzulockern. Kann sicher nicht schaden Farbige Akzente zu setzen.
Norbert
Seher ich auch so, dass man die Länge des Wagens über optische Maßnahmen noch auflockern sollte. Würde auch noch etwas Farbe dazugeben.