Heute stand ein Karton im Flur, oder genauer gesagt, GLS hat ihn gebracht. Als ich den Absender gesehen habe, wusste ich: mein neues Werkzeug. Weihnachten!!!
Zunächst einige Worte zum Absender. Bestellt habe ich das Werkzeug bei Heiko Knop, http://www.hkishop.de/
Herr Knop hat eine Engels-Geduld bewiesen, mich per eMail zu beraten, und nach einigen Änderungen anstandslos und sehr schnell geliefert. Sollte ein Artikel nicht in seinem Shop zu finden sein, reicht eine kurze Anfrage, innerhalb eines Tages bekommt man sicher eine Antwort. Dazu macht Herr Knop noch ausgesprochen gute Preise, ich habe keine vergleichbaren Angebote gefunden.
Also gleich mal auspacken…
Und blogbar präsentieren
Grundsätzlich achte ich mittlerweile darauf, nicht am falschen Ende zu sparen. So kaufe ich kein Werkzeug mehr im Baumarkt, es sei denn es ist zum verheizen. Meine Maschinen werden pfleglich behandelt und sollten eine Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren haben, und wenn ich nicht wieder Eisenträger durchflexe vielleicht auch noch mehr.
Eine Tauchsäge steht noch aus, nach einigem Hin und Her habe ich Herrn Knops preislich sehr attraktives Angebot für die Makita SP6000 ausgeschlagen und tendiere doch zur Festool Säge. Diese steht in den nächsten Wochen noch zur Anschaffung aus.
Also was kauft man so als Busbauer? Nun, ich beschreibe mal:
Eine Flex, zweit kleinstes Modell. Das kleinste nimmt nur 115er Scheiben auf, diese Maschine hier wird mit Standard 125er Scheiben bestückt. Im Vergleich zu anderen Flexen ist diese hier recht leicht und handlich, so dass man sie wirklich mal mit einer Hand halten kann wenn es nicht anders geht, und dabei dennoch nicht zu schwer wird. Das hier ist der Nachfolger von der 9555NB, die ich beim Kran abflexen gehimmelt habe…
Ich habe die Tage noch eine weitere gekauft, Marke Protool, eine Tochterfirma von Festool. Die hat in der Halle schon die ersten Runden gedreht, und ist 1400 Watt fast doppelt so kräftig wie die Makita, aber auch erheblich schwerer. Ich denke mit den beiden komme ich hin.
Aber weiter.
Einen kombinierten Exzenter-/Rotationsschleifer. Mit diesem Gerät kann ich schleifen und polieren, dazu ist der Antrieb umstellbar. Bei den großen Flächen am Bus macht das sicherlich sinn, aber auch mein PKW könnte man eine Politur vertragen.
Gescheite Bohrer! Sebastian hat mir zwar letzte Woche ausführlich gezeigt, wir man Bohrer schleift, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass mir aus meinem Kasten schon einige abgebrochen sind. Also ein neues Set, diesmal in Profiqualität für normalen Stahl. Dazu die Größen 1,5-6mm zusätzlich je einmal als Ersatz. Ausserdem selbige Größen in der Ausführung “TIN-Beschichtet”, um Edelstahl bohren zu können. Letztere sind sauteuer, und man darf sie wegen der Beschichtung natürlich nicht nachschleifen.
Zuletzt noch einen neuen Akkuschrauber, Modell DF 330 DWE. Es gibt auch eine Ausführung DWLE im Softbag mit Lampe, dieses ist aber mit 169 EUR einiges teurer als dieser hier im Koffer für knapp 130 EUR. Warum auch immer…
Dieses kleine schnuckelige Schrauberwunder hat ein sattes Drehmoment, und in der kleinen Getriebeübersetzung kann ich das Bohrfutter auch mit beherztem Zugreifen nicht festhalten. Dazu ein Schnellladegerät und ein Akku zum wechseln. Das ganze in Li-Ion Ausführung, ich bin begeistert!
Achja, ihr dürft raten, wer diesen handlichen Schrauber wohl besonders gerne benutzen wird:









Wüsste noch jemanden, der Spaß an dem Schrauber hätte.
Ich hätte auch wohl Spaß mit dem Schrauber…
Aber ich denke, 007-Anne wird das Ding nun beschlagnehmen…
Schraubt denn die kleine Anne noch? Ja sie schraubt noch, sie schraubt noch, sie schraubt noch…