Unser neuer Arbeitsplatz

14. April 2009

Wenn ich eins nicht haben kann, ist das Unordnung beim Arbeiten. Erstmal renne ich dann ständig durch die Gegend und suche Werkzeug, ausserdem hab ich oft was in der Hand und schaue nicht wo ich hintrete. Dazu kommt noch dass in unserer Halle vor einigen Monaten mal eingebrochen wurde, auch wenn die Umstände sehr suspekt waren  (es war gerade eine Fremdfirma in der Halle, in der vorher fast ein Jahr lang nichts los war). Deswegen räume ich fast jeden Abend mein Werkzeug wieder in die Schränke bzw. ins Lager, welches mit einer massiven Stahltür verschlossen ist und einen potentiellen Dieb viel Zeit kosten würde.

Dazu kommt noch, dass unser Hallenkollege Sebastian seinen Arbeitsplatz vor unserem Bus hat, und ich habe damals beim Einzug unsere Arbeitsplatte dort aufgestellt, wo Sebastian nun seine Motorräder stehen hat. Im Moment ist Sebastian wegen der Meisterschule sowieso kaum da, und somit haben wir nun kurzerhand alles umgeräumt und die Arbeitsplätze getauscht.

Vor ein paar Tagen hatten wir ja schon angefangen, die Kellertreppe zu “überdachen”, nun haben wir dann wirklich alles aus den Ecken gezogen, einmal den Besen geschwungen und alles Zeug rübergeholt.

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Chaos….

Etwas später hatten wir das Brett über der Treppe zugeschnitten, die Arbeitsplatte aufgestellt und ausgerichtet sowie ein paar Regale und Schränke umgestellt, das Ergebnis sieht nun so aus:

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Vieeel besser! In dem grünen Schrank ist meine Hexenküche: Lacke, Sprühflaschen und Schleifzeug, sowie der Vorrat an Kartuschen jeglicher Art. Dahinter ein Regal mit Schrauben und was man so braucht. Werkzeugwagen und Maschinen verschwinden weiterhin jeden Abend im Lager, sind aber nur 5min Arbeit.

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Da hat alles vorher gestanden, sieht nun auch etwas übersichtlicher aus. Der Roller rechts im Bild ist übrigens meiner, der kommt hinten in den Bus rein. Den muss ich mal schön putzen, den zweiten Kolbenring wieder einbauen und dann mal anmelden, der läuft bestimmt noch gut! Den Kolbenring habe ich beim Umrüsten auf 75 Kubik kaputt gemacht, lief aber auch so, nur das Standgas ging von alleine immer hoch ;)
Mit den 75 Kubik ist der Roller übrigens nicht ansatzweise kein Rennroller, ich hab immer noch Mühe, mit den neumodischen Automatikplastikdingern mitzuhalten, also kein schlechtes Gewissen ;)

Aber weiter mit dem Bus, denn wir hatten noch Zeit übrig und so ist noch ein weiterer Teil der Isolation gefallen. Unter anderem der Teil, der um die Türen herum geht. Was ich anfangs für bedenklich gehalten habe, denn die obere Halterung der Türen ist auf die Verkleidung geschraubt.

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Der weitere Fortschritt…

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Vorsichtiges Lösen der Tür-Halterungen ergab aber, dass hier kaum Spannung drauf ist, und die Türen auch ohne obere Befestigung stehen bleiben. Also schnell die Verkleidung abgeschraubt und dann die Türen wieder festgemacht. Puh…

Allerdings kamen hier ein paar unschöne Stellen zum Vorschein:

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Das ist nicht so dramatisch, dieses Rohr wird einem Fenster weichen

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Aber das ist fies, denn von Aussen laufen hier die Bleche zusammen, dahinter ist die Zierleiste. Ich fürchte ich kann nur versuchen, das so gut wie es geht wegzubekommen und Rostschutz sowie Kriechöl draufzupinseln und reinzusprühen.

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Auch die andere Seite sieht nun schon “freizügiger” aus, die Tage wird der Rest runter kommen.

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Michael hatte heute auch Langeweile und hat das Wappen restlos abgeknibbelt, die rechte Seite ist nun komplett aufkleberfrei, ich werde Dienstag mal den Kleber-Entferner besorgen.

Das war’s dann für heute, um 5 Uhr kamen Freunde zum Grillen, und der Tag war beendet.

Prost!

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Eine Antwort zu “Unser neuer Arbeitsplatz”

  1. Marco sagt:

    Schicker Arbeitsplatz!

    Der Roller muss aber noch in Busfarbe passend lackiert werden. ;-)