Ein neuer Tag in der Halle und dieses Mal bin ich wieder mit dabei. Ich muss im Moment parallel noch für eine Klausur lernen und deshalb vorläufig eher sporadisch mitkommen. Wir wollten heute mal versuchen, den Bus in seine vorläufige Position zu rangieren und auszutesten, ob mit ohne Kran und Mauer wirklich mehr Platz zum Rein- und Rausfahren ist. Außerdem wollte ich mal austesten, wie gut die Buchstaben an den Seitenwänden abgehen.
Ich hab mir also unseren neuen Heißluftfön geschnappt und losgelegt. Order von Martin war aber, das Blech nicht so heiß zu machen, dass es sich nach außen wölbt. Nun ja, das geschah quasi noch bevor die Hitze bei der Folie irgendeine Wirkung gezeigt hatte. Also war Knibbeln angesagt. Nach anderthalab Stunden und blutigen Fingern (Äh… fast) sah das Ganze dann so aus:
Ein Drittel U und zwei Drittel S.
Macht hochgerechnet 142h Arbeit, aber das nur so am Rande. Kurz bevor Martin es selber mal probieren wollte, klopfte es an der Hallentür und Marco samt Family stand in der Halle und begutachteten Martins ersten Versuch an den Buchstaben. Nach 2 Minuten entschied er dann, dass das ja viel zu lange dauert und drehte die Temperatur vom Fön einfach doppelt so hoch. Der Sohn von Marco, Marvin, war sehr hilfsbereit und stand in Null Komma Nichts mit auf der Leiter.
Das Resultat der Temperaturerhöhung war ne fette Delle im Blech, die aber nach dem Abkühlen wieder verschwand. Von jetzt an ging alles sehr flüssig und ich habe nur noch 5 Minuten pro Buchstabe gebraucht.
Kritische Fönhaltekonstruktion, ich weiß. Hab mich auch dreimal verbrannt.
Jetzt fahren wir nur noch einen Büch.
Die Klebereste sind natürlich drangeblieben, aber der Folienmensch, den wir daraufhin angerufen haben, hat wohl ein Lösungsmittel auf Orangensäurebasis, das sehr gut sein soll. Wir sind gespannt.
Dann durfte Marvin den Bus starten. War natürlich stolz wie Oskar
.
Das Rausfahren ging erstaunlich gut. Marco und ich haben vorne und hinten Einweiser gespielt und es stellte sich heraus, dass die Mauer ruhig hätte stehen bleiben können. So ein Mist. Naja wenigstens war genug Platz. 20 Minuten und 15 mal vor und zurück fahren später steht der Bus jetzt ca anderthalb Meter weiter rechts, als im vorherigen Bild und das sieht ungefähr so aus.
Zwischen Säule ud Bus sind ca 50 cm.
Genug Platz, um ordentlich zu arbeiten.
Martin hat zwischendurch Markierungen auf den Boden gesprüht, ab wann er beim nächsten Rausfahren einschlagen muss, aber das haben wir vergessen zu fotografieren. Ein weiterer erfolgreicher Tag geht mal wieder zu Ende und morgen ist erstmal hallenfrei.









Immerhin seid ihr ziemlich weit gekommen mit euren Folien, meine kleben nach einem Jahr zum Teil immer noch am Auto
Bei mir haben alle Tricks nicht geholfen, die Folie lässt sich entweder gar nicht oder nur quadratmillimeter-weise abziehen. Falls ihr weitermachen wollt bevor euer Folienmann kommt kann ich euch ein “Caramba Spezial-Löser” empfehlen (gibts bei ATU z.B.); das Zeug löst alles, aber Achtung auch nachlackierte Stellen, musste ich feststellen
Macht einem das Leben eindeutig leichter!
Naja das soll uns egal sein, wird ja eh neu lackiert. Du wirst immer sehen wo 30 Jahre lang Aufkleber gewesen sind. Von daher…
Aber warmmachen hilft in unserem Fall wirklich gut. Ansonsten hätte nach Auskunft des Folien-Manns nur noch der Schwingschleifer geholfen.