Grundrissmodell – Kritik erwünscht!

So, nach einer fast durchzechten durchzeichneten Nacht komme ich nun etwas besser mit Sketchup klar und habe den Grundriss fertig. Nicht in allen Details, aber die Maße stimmen.

Wie immer können alle Bilder durch Klick vergrößert werden.

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Blick von vorne rechts. Die beiden hohen Schränke in der Küche beherbergen hinterher den Kühlschrank und die Waschmaschine. Eine Waschmaschine soll auf jeden Fall mit, damit haben wir in der Vergangenheit am meisten Probleme gehabt. Links neben der Treppe habe ich noch ein Detail vergessen sehe ich gerade, da kommt ein Schuhschank mit darüberliegender Garderobe hin.

Was auch noch völlig fehlt sind die Wandschränke oben, aber das ergibt sich auch erst wenn wir die Fenster haben und wissen wir groß sie sein dürfen. Die zum Durchgangsbad gibts von beiden Seiten aus gesehen je eine Tür, die ich auch nicht eingezeichnet habe.

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Blick von hinten rechts. Frischwassertanks kommen entweder unters Bett oder vorne unter die Sitzgruppe.

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Blick von hinten links ins Schlafgemach. Rechts der Kleiderschrank, darunter eine Wäscheklappe. Der kleine Tisch ist für Laptop oder Frauenkram :)

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Blick von rechts ins Bad. Hinter dem Waschbecken ist wieder der Kleiderschrank, der Regalschrank ist für Handtücher und sonstige Hygieneartikel, wird aber nicht so bleiben. Was mich stört ist, dass er dem Ausstieg der Dusche zu nahe kommt. Darunter ist aber genau das Radhaus. In der doppelten Wand an der Dusche sind hinten die Wasseranschlüsse und vorne die gesamte Elektrik mit Anzeigeinstrumenten zum Wohnraum hin, und nahe vom Eingang aus zu erreichen.

Der Clou: Der Bus ist für ein paar Jahre wohnen und danach für viele Jahre Urlaub geplant. Wenn sich bis dahin mal Nachwuchs eingestellt haben sollte, werde ich wie folgt umbauen.

– Das ganze Bad weg bis auf die Dusche, auch Kleiderschrank und der Tisch im Schlafzimmer
– Das Klo kommt auf ein kleines Podest neben die Dusche
– Das Waschbecken daneben bis zum Schlafzimmer, mit Blick auf die Aussenhaut
– Da wo jetzt das Klo steht kommt ein halbhoher Kleiderschrank hin
– Daneben bis zum Schlafzimmer ein kurzes Bett
– Darüber bis zum Schlafzimmer ein langes Bett

Dass dieser Umbau weit weg ist, ist uns klar, aber er ist möglich ohne den ganzen Bus neu aufbauen zu müssen.

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Die Sitzgruppen, beide auf 10cm Podesten, finden wir irgendwie schöner als ebenerdig. Beide Tische sind absenkbar. Die kleine Dinette ist nur etwas über 1,50m lang und dient zum „mal eben hinsetzen und was Essen“ oder einfach zum Ausweichen beim lernen oder arbeiten gedacht. Die große Sitzgruppe hat nach vorne ein herausnehmbares Element um während der Fahrt bequem nach vorne gehen zu können, das Tischgestell wird eins mit einer Halterung für eine verschiebbare Tischplatte sein. Damit ist der Gang frei.

Das wäre es erstmal! Wir freuen uns auf rege Diskussion und Anteilnahme!

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14 Antworten auf Grundrissmodell – Kritik erwünscht!

  1. Marco sagt:

    Ist die kleine Dinette wirklich nötig? Essen kann man auch in der großen Sitzgruppe, ausweichen (alleine) an das Tischchen im Schlafzimmer. Somit gäbe es wieder Platz für … wasauchimmer.
    Nur so eine Idee …

  2. Martin sagt:

    Wir wollen wohnen, arbeiten und studieren in dem Bus.
    Ja, die kleine Dinette ist nötig, alleine um mal mit dem Laptop auszuweichen oder das Arbeitszeug für eine Mahlzeit nicht wegräumen zu müssen.

  3. timo sagt:

    Ich schließe mich Marco an, und würde über die kleine Dinette nochmal nachdenken. Denn ansonsten hätte ihr noch eine Platz mehr für keine Ahnung. Ihr habt ja im Schlafzimmer noch die Möglichkeit einer kleinen Sitzgelegenheit. Da Anne noch lernen muss, kann ich verstehen, warum ihr gerne noch zwei Plätze haben wollt. Aber die so direkt nebeneinander ist schon, sagen wir mal dekadent, für die Platzverhältnisse. :)

  4. Jens sagt:

    Aber erstmal muss ich die Bilder loben, hast dir verdammt viel Mühe gegeben… wusste gar nicht, dass du sowas kannst!

    Gruß,

    Jens

  5. Sputnik sagt:

    Martin, den schmalen Durchgang durch die grosszüge Sitzecke wirst Du in kurzer Zeit hassen, es sei denn Du baust Dir vorne im Fahrerbereich noch eine Tür ein ! Rangieren, auf und von Rampen fahren, enge Situationen durchstehen bedeutet für den Fahrer meist raus … weiter … wieder raus … weiter … wieder raus …

    Du dürftest unter der Treppe ein riesiges Gefach haben, auch da Du die Elektrik größtenteils drinnen planst das Fach hinter der Mitteltür auch noch komplett frei … Reserverad … mhh erforderlich ja / nein ? Noch ein Fach frei – was ich sagen will: Die Garage ist m.E. nicht erforderlich oder sowieso zu schmal, dann lieber einen Kofferkasten hinten dran !

    Ausserdem bitte beachten, dass es hinten schräg hoch geht … Tanks innen empfiehlt sich wg. Frostsicherheit … die Aussenkästen wären zu schade dafür … erst recht wenn mal Kinder dabei sein werden … ich weiß aber nicht wieviel lichte Höhe Ihr habt …

    Gruß

    Sputnik

  6. norbert/ac sagt:

    -Obwohl natürlich das Bad schön groß ist im jetzigen Layout, bin ich nicht so ein Freund von einer Durchgangslösung.

    -Dinette und separater großer Essbereich: würde ich versuchen zu kombinieren um das Raumgefühl nicht zu stark einzuschränken.

    -Mann kann eventuell das Schlafzimmer zum studieren umfunktionieren tagsüber (Bücherregale etc.) Hinten ist es auch am ruhigsten.
    Beispiel hierist die gute late klappbank aus dem VW T3, tagsüber Bank nachts geräumige Schlafstatt- Scharniere für den Bank-Bau gibts überall zu kaufen.

    -Ich würde versuchen den großen Kleiderschrank in Länsgrichtung geschwungen auslaufen zu lassen um mehr Volumen zu gewinnen.
    Auch würd ich versuchen einen durchgehenden Mittelgang zu vermeiden, weil sich das wg. des ohnehin langen Fahrzeuges nicht gut aufs Raumgefühl auswirkt.

    -Genauso mit der küche. Runde Flächen sind zwar schwieriger herzustellen, aber sie schaffen viel Volumen und nehmen ein wenig das Engefühl. Siehe entwurf Sonsbecker. der hat überall die gleich Holzsorte, schön edel – und schwer- aber das ganze wirkt dann doch eher wie eine Werstatteinrichtung, obwohl veil Aufwadn getrieben wurde.

    -Generall würde ich möglist viel mit leichten Materialien arbeiten wie Stoffen, Kunststoff etc. Da hat Sonsbecker den direkten weg übers Holz gewählt- wie die meisten- letzendlich ist ein Fahrzeug aber kein Haus sodern ein ‚dynamisches Objekt‘. Gut, es ist fraglich, inwieweit mehr aAufwand mit leichten materialen sich auszahlt, leer oder voll ist bus kein Rennwagen, für mich ist das eine Frage wie man an die Sache rangeht. Ich habe den ersten MB100 mit viel zu viel Gewicht ‚kaputtgebaut‘.

    Norbert

  7. Björn sagt:

    Der Entwurf gefällt mir vor allem im Heckbereich. Die Heckgarage ist fast ein Muß für Fahrräder, Werkzeug, Ersatzteile etc. Nur der Aufstieg wird u.U. etwas beschwerlich werden.
    Die Dusche mit dem problematischen Einstieg sollte vielleicht besser rechteckig oder vorn flach werden, dann gibt’s jedenfalls dieses Problem nicht mehr.
    Die Küchenarbeitsfläche finde ich definitiv zu kurz. Meine ist 2,80m lang, davon geht der Herd ab (65cm), die Spüle mit Ablauffläche (1m). Am Ende zwischen dem hohen Kühlschrank und der benachbarten Spüle steht die Kaffeebar (Espressomaschine und -mühle). Bleibt eine Fläche von etwa 60cm Breite und eine weitere am Ende mit 40cm. Auf jeden Fall zu wenig, zumal mein Eßtisch (habe nur eine Dinette mit 1×0,75m Tisch) meist vollgekramt ist mit Laptop, Zeitschriften und Büchern, bin ja allein (der Hund darf nicht mit an den Tisch 😉 ).
    Sogesehen mein persönlicher Rat: spart Euch die Dinette (lieber Klapp-Tisch am Bett hinten hinterm Kleiderschrank) und baut auf der anderen Seite auch noch eine Arbeitsplatte ein.
    Was ist eigentlich mit Küchen-Oberschränken? Warum nicht die Mikro da rein und Kühli sowie Waschmaschine in jeweils einen Unterschrank? Das hebt auf jeden Fall das Raumgefühl, denn so ein hoher Schrank frißt einiges davon.

  8. JeanMi (O302) sagt:

    Du warst sehr schnell mit zeichnen.
    Nach dem Sprichwort:“Viel Köche verderben den Brei“ sag ich nur das positive was ich aus eigener Erfahrung erlebt habe.
    1. Den Beistelltisch und die Essecke hatte ich bei meinem Wohnwagen (Detleff Monarch) genau gleich. Über dem Beistelltisch hatte ich ein Fenster bündig mit der Tischplatte, durch das ich die ganzen Fressalien drauf stellen konnte und dann von aussen alles wieder nehmen konnte wenn ich draussen gegessen habe. War einfach super!!
    2. An Stelle der Duschwanne habe ich eine rostfreie Blechwanne ( 3 Stk. 15 cm hohe Wände) gemacht die nun Bodenbündig ist. Anmerkung: Ich und meine Frau sind beide 184 cm Hoch und wir wollen nicht niederknien um die Harre zu waschen). O302 = 2 m Höhe

  9. Martin sagt:

    So, mal schaun…

    @JeanMi: Ich hab schon nach konstruktiver Kritik gefragt, oft fährt man sich in seinen eigenen Gedanken fest, und vor allem aber will ich nicht einen groben Fehler bei der Planung begangen haben.

    An der kleinen Sitzgruppe werden wir mit dem Laptop sitzen, fürs Mittagessen schnibbeln weil die Arbeitsplatte etwas knapp ist, und einen Vor-Frühstückskaffee trinken. :) Also, die beiden Sitzgelegenheiten bleiben. Das einzige was Sinn machen würde wäre eine Erweiterung der Arbeitsplatte, und aus Erfahrung in einer Wohnung weiss ich, dass man die Platte gegenüber nur für Gerümpel benutzt, – das soll bei uns aber in Schränken verschwinden.

    @Sputnik, vielleicht hast Du übersehen dass ich mir da schon mehr bei gedacht habe. Irgendwo durchgehen musst Du immer, und in diesem Fall wird ein Gang aufgemacht. Vorne offen, hinten offen, und die Tischplatte kann man, wie ich schon geschrieben habe, soweit wegschieben dass der Gang komfortabel breit ist. Was will man mehr? Zwei Dinetten wie bei Karin und Manfred wollen wir nicht, es soll auf jeden Fall was zum hinflezen sein, und das geht nur so.

    Die Elektrik wird nur was die Verkabelung und die Bedien- und Anzeigeinstrumente angeht drin sein, die Batterien, Ladegerät und Wechselrichter und was man sonst noch so braucht, bleibt unten in den Kästen. Und ich habe nicht wenige Batterien… Staufächer links für E-Versorgung und Abwassertanks, rechts für Campingmöbel, Grill, Kohle, Brennholz, Feuertonne und Stromanschluss (ist sogar schon dort). Das Reserverad soll in die Garage wenn es irgendwie geht.

    Lichte höhe haben wir übrigens 2,20m. Mit Fussbodenheizung werden es noch etwas über 2,15m sein. Gerade richtig.

    @Norbert, Arbeiten im Schlafzimmer haben wir auch schon überlegt, passt aber wegen der Garage und der Radkästen nicht. Deswegen nur der Mini-Tisch. Über die anderen Ideen müssten wir mal Brainstormen, ich versteh nicht alles was Du so meinst. Generell ist rundbauen aber nicht das was ich vorhabe, ist mir zu Aufwändig, nd ich sehe den Nutzen noch nicht. Aber das wirst Du mir erklären :)

    @Björn, Die Arbeitsplatte könnte länger sein, eine Platte gegenüber, s.o.. Ich denke ich versenke die Spüle in der Arbeitsplatte, baue den Wasserhahn aufs Holz und lege ein Brett zur Abdeckung in den gesenkten Spülenausschnitt. So gewinnen wir etwas. Ausserdem schnibbel ich oft am Tisch, dazu ist die Dinette auch gut.
    Küchenoberschränke kommen, hab ich einfach noch nicht eingezeichnet.

  10. erstmal einen Glückwunsch zu eurem neuen Projekt.
    im Gegensatz zu den meisten anderen finde ich die kleine Dinette eigentlich optimal. es ist halt (auch) zum wohnen und nicht nur zum urlauben gedacht, darum finde ich eine 2. Sitzgelegenheit ganz wichtig.
    das einzige was ich nicht so machen würde ist das Durchgangsbad. eine seperate Dusche bzw. seperate Toilette mit kleinem Waschbecken fänd ich angenehmer.
    nur so als Idee
    :)

  11. Martin sagt:

    Hallo Markus,
    vielen Dank 😉
    Das Durchgangsbad wird in der Tat viel kritisiert, wir haben uns aber nach folgende Überlegung dazu entschlossen:
    – Das Bad hat Nutzfläche, die bei einem Bad an der Seite mit „Flur“ verloren gehen würde. Somit verwenden wir keinen Platz für einen separaten Durchgang nach hinten.
    – Wir rennen nicht 10mal am Tag ins Schlafzimmer, von daher macht uns das nichts aus, durchs Bad zu laufen
    – Wir sind Gesellschaftsmenschen und werden des öfteren Besuch haben oder Freunde fahren mit, und durch diese Lösung können nachts die Mitfahrer und auch wir ohne den anderen zu stören mal aufs Klo gehen.

    Der wohl größte Faktor in der Überlegung ist aber die doppelt genutzte Fläche.

  12. Paddy sagt:

    Fantastisch! Wie ich dich beneide… Sowas wär‘ mein Traum. Manchmal könnte ich mich hauen, dass ich keine handwerkliche Ausbildung gemacht habe.

    Mir gefällt die erhöhte Lage des Sitzbereichs gut, das gibt so eine Art psychologische Abgrenzung.

    Die kleine Zusatz-Dinette würde mich persönlich auch nicht unbedingt überzeugen. Zum Studieren wär’s mir zu wenig weg vom Schuss. Und zum Arbeiten würde ich mir einen höhenverstellbaren Desk wünschen, an dem man sitzend oder stehend arbeiten kann.

    Aber dir muss das ja passen. Ich find’s geil!

  13. habt ihr euch auch schon Gedanken über Ab/ Wasser und Toilettentank gemacht? das dürfte ja eigentlich bei dem Bus weder ein Platz- noch ein Gewichtproblem werden, oder?

  14. Martin sagt:

    @Paddy,
    also ich glaube nicht dass besonders viele Selbstausbauer eine handwerkliche Ausbildung gemacht haben. Mich eingeschlossen. Man muss sich nur trauen und keine linken Hände haben 😉
    @Markus,
    der Bus hat unten drunter noch Kofferräume, davon wird ein gewisser Platz für Abwassertanks geopfert.