Eine wackelige Angelegenheit

Vorgestern wollten wir eigentlich nur kurz zur Halle, um das alte Wohnmobil aus seinem Winterschlaf zu holen. Aber dann haben wir doch noch was anderes geschafft. Direkt neben dem Bus kommt nämlich ein neuer Arbeitsbereich hin, damit man später für Holzbearbeitungen oder Ähnlichem nicht mehr quer durch die ganze Halle laufen muss. Und wer eigentlich keinen Platz hat, muss sich eben was einfallen lassen.

Es geht um die Treppe zum Keller unter unserer Halle. Das ist im Grunde echt verschenkter Platz. Und um den besser nutzen zu können, haben wir uns überlegt, das Ganze mit einem Tisch zu überdachen. Klingt komisch, ist aber ziemlich logisch, wenn man es sieht. Zunächst müssen wir erstmal an der gegenüberliegenden Wand arbeiten können. Zu diesem Zweck haben wir uns eine ziemlich lange Leiter besorgt und die auf dem Vorsprung am Ende des “Treppenhauses” abgestützt. Fertig ist eine improvisierte Brücke. Da die Leiter aber aus Alu ist und in dieser Länge ganz schön belastbar, bevor sie sich verformt, konnte man also in der Mitte ungefähr nen halben Meter hoch und runter schwingen, ohne dass was passiert wäre. So, jetzt mal das erste Foto.

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So sieht das Ganze aus

Um die Tischplatte an der linken Seite der Wand auf etwas abstützen zu können, haben wir einfach ein 20x80mm L-Profil an die Wand geschraubt. Ist in dieser Größe ein wenig überdimensioniert, zugegeben. Aber besser zuviel, als zu wenig. ;-)

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Dann darauf eine OSB-Platte und fertig ist der Tisch. Der muss jetzt nur noch an der Mauer fixiert werden, dann rutscht das Brett auch nicht ab und wir sparen uns unnötige und aufwändige Befestigungen auf der anderen Seite.

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Der “Dachtisch” ist fast fertig

Martin will jetzt noch ein bisschen anstückeln, damit die Platte bündig mit der Mauer abschließt. Das machen wir aber wann anders. Währenddessen hat “Frau” das Wohnmobil auf Vordermann gebracht. Heißt: Kühlschrank putzen, Bad und Küche putzen, Flur wischen, Fenster putzen, Teppiche saugen. Und das war’s auch schon wieder. Ach nee eine lustige Kleinigkeit haben wir noch entdeckt. Ein Loch. Im Boden. Einfach so.

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Da guckt man jetzt ca 50 cm runter

Die Perspektive ging auf dem Bild leider verloren. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die ganze Halle nen doppelten Boden hat. Das hätte die riesigen Metallarbeitsbereiche, die hier vorher drin waren niemals gehalten. Ok, vielleicht waren die da auch verstärkt. Wir können nur vermuten. Abgedeckt war das Loch mit einem dünnen Blech. Sieht so aus:

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Vielleicht finden wir ja irgendwann mehr heraus. Wer weiß?

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3 Responses to Eine wackelige Angelegenheit

  1. Sputnik says:

    Bin schon mal beim Abbau einer Großwäscherei mit nem Gabelstapler plus Waschmaschine ein Stockwerk tiefer “geplumpst” … da waren auch so Löcher im Boden (für Detachiertische u.ä.) … vorher … dann nur noch eins … also Vorsicht

    Gruß

    Sputnik

  2. Martin says:

    *schluck*
    vielleicht lassen wir da mal Zement reinlaufen…

  3. sebastian says:

    Vielleicht mal ne Digicam mit Selbstaulöser an einer Schnur runterlassen. Dann sieht man ob es zu den Seiten noch weiter geht…