Bus nackig machen, erster Streich

Heute war Anne wieder mit! Gestern hatte sie Ihre letzte Klausur hinter sich gebracht sie ist zuversichtlich, dass es geklappt hat. Und somit war sie wieder dabei und hat heute da weiter gemacht, wo sie letztens angefangen hatte: bei den lieben Buchstaben :-/

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Langsam hat sie den Bogen raus :) Und nicht viel später…

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…ist die erste Seite fertig! Ich kann aber echt nicht verstehen, wie man bei dieser Aktion kalte Finger bekommt. So langsam glaube ich das mit den “Peripheren Durchblutungsstörungen” :)

Ich habe in der Küche weitergemacht und als erstes musste mal der Frischwassertank dran glauben. Nachdem ich beim letzen Mal 5 Eimer Wasser abgelassen hatte, wollte ich heute vor dem Ausbau noch eben die Schläuche abmachen. Dabei musste ich den Ablaufschlauch etwas grober anfassen. Aber nicht gerade mit roher Gewalt.
Trotzdem:

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Es machte Knack und ich hatte den Anschluss in der Hand. Wie sowas sein kann? Ich muss morgen nochmal schauen ob die hier vielleicht ein Kupferrohr angelötet haben. Jedenfalls war ich froh dass ich das Wasser kontrolliert rausgelassen hatte.

Bald stand nur noch eine Wand, hier gab’s noch ein paar Kabel zu lösen. Nachdem ich mich schon öfters gefragt hatte, was denn nur mit diesem Lichtschalter geschaltet wird, erhielt ich heute die Auflösung:

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Nichts! Die Kabel waren hinter dem Schalter zusammengeklemmt, der Schalter war gar nicht in Funktion. Na toll…

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Marco war auch wieder da und hat mit dem Akkuschrauber fleissig die Schrauben von der anderen Seite her rausgedreht, und kurz darauf war die Wand draussen. Naja kurz nicht gerade, die Zeit vergeht wie im Fluge, zwei Stunden hat die Aktion bisher gedauert.

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Also dieses Blumenwiesendekor muss irgendwo wieder eingebaut werden! Ich hab aber immer noch keine Idee, wo.

So, nun sah das ganze gleich nochmal viel luftiger aus:

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Die Stufe ist freigelegt, und wo ich den Schrauber gerade mal in der Hand hatte, waren die ersten Hartfaserplatten schnell demontiert.

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Darunter befindet sich Styropor, ganzflächig verklebt. Ging aber gut ab. Meine Vermutung bestätigte sich, ich brauche 40mm starke Isolation.

Hinten an der Wand sieht man übrigens noch einen Aluwinkel, und die Befestigungsschrauben wollten nun wirklich mit allen Tricks und roher Gewalt nicht rausgehen. Also musste ich mir was einfallen lassen. Nach einigem rumprobieren kam diese Lösung zum Einsatz (ich trau mich kaum, das zu zeigen…):

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Nicht lachen! Das geht! Der Schraubendreher (KS-Tools, seit heute befinde ich diese Marke für voll tauglich!) hat hinten einen 6-Kant Anschluss, so musste ich mich nur noch mit aller Kraft auf den Schlagschrauber drauf lehnen, damit der Schraubendreher bloss nicht abrutscht. Und die Schrauben gaben augenblicklich nach. Ich bin begeistert!

Also weiter, die Hartfaser war auch hier schnell runter, und was ich befürchtet hatte, bewahrheitete sich:

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Schwarz und Wasserspuren. Das Heck ist von aussen angemackt, hier hat wohl mal jemand beim Rückwärtsfahren was übersehen. Und da läuft das Wasser rein.
Aber weiter.

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Styropor runter, so siehts nun aus.

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Genauer hingeschaut.

Das macht aber nix, denn genau hier soll die Heckklappe hin. Und der Abstand der beiden äußeren Säulen passt genau, hier muss ich nichts ändern. Nur nach unten wird einiges an Umbau erforderlich sein.

Der Rest ging zügig voran, die Schrauben mit der die Hartfaser befestigt war, liessen sich sehr leicht rausdrehen. Es waren nur endlos viele. Und es sind noch viel mehr.

Bei den Radkästen angekommen zeigte sich, dass hier schonmal was gemacht wurde. Das sieht man auch von aussen, ich vermute hier wurde das Schweissgerät zulange aufs Blech gehalten so dass die deutlich sichtbaren Wellen entstanden sind.

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Und so wie das Styropor über den Radkästen aussieht, wundert es mich, dass der Bus beim Schweissen nicht in Flammen aufgegangen ist!

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Das schaue ich mir auch noch beizeiten genauer an. Allerdings kriecht hier noch überall der Rostschutz herum, mit dem Zeug haben die damals beim Bau und auch bei den Reparaturen nicht gespart!

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Das letzte Bild für heute, Feierabend!

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5 Antworten auf Bus nackig machen, erster Streich

  1. Frank (211HD) sagt:

    Diesen Wasserschaden hinten rechts hatte ich bei mir auch.
    Gottseidank stand meiner damals noch im Freien, so daß ich’s direkt nach der Demontage der hinteren Verkleidung bemerkt habe.
    Bei mir sah es von außen nämlich gut aus.
    Nicht auszudenken was passiert wäre wenn ich direkt mit meinem Ausbau da drübergebaut hätte. Da Steht inzwischen eine Schweißkonstruktion mit teilweise 15cm ISO dahinter.

  2. Marco sagt:

    Muss mein Pullover in die Wäsche oder ist die Linse Deiner Kamera verstaubt? ;-)

    Da hast DU ja noch gut was getan, nachdem ich gefahren bin. Fakt ist: bei all den Kosten, die noch auf euch zukommen werden, wird ein Punkt nie in der Liste auftauchen: Schrauben! :mrgreen:

  3. norbert/ac sagt:

    hi ihr zwei,

    wenn ihr roststellen zuverlässig durch strahlen beseitigen wollt, laßt mal hören. kenn da jemand, der das in der halle vor ort machen kann. mit ihm zusammen haben wir den unterboden von vario gemacht letztes jahr. bei den räumlichen möglichkeiten vom 0 307 ist das strahlen auch im wagen machbar.
    morgen bn ich in eindhoven, werde nachhaken wg. der corel draw grafik.

    Norbert

  4. Martin sagt:

    Hallo,
    ich habe mich dazu entschlossen, den Bus nicht strahlen zu lassen. Der Sand wird hinterher in den Rohren sitzen und dort vor sich hin scheuern. Beim LKW Chassis ist das was anderes, beim Bus für mich ein no-go. Ausserdem ist strahlen eine riesen Sauerei.
    Was faul ist wird rausgetrennt und neu eingesetzt, danach gescheit versiegelt. Dass muss reichen.

  5. Armin sagt:

    also deine Schraubendreher-Schlagschrauber Variante ist der Hammer :-D
    aber hauptsache es funktioniert