Archiv für Februar 2009

“Aus”-bau, Teil 1

Samstag, 28. Februar 2009

Heute mit doppelter Besetzung wollen wir anfangen, die ersten Regale rauszuräumen. Beim TÜV hatten wir ein Gewicht von 10,7 Tonnen und sind somit gespannt, wieviel der Bus nach der Entkernung wiegen wird. Also ans Werk!

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Reparatur des Bremsplattenventils und ein hässlicher Anfahrspiegel

Freitag, 27. Februar 2009

Das Kurzzeitkennzeichen läuft noch bis Montag. Und auch wenn der Tüv-Prüfer zugesichert hat, zur Nachprüfung in der Halle vorbeizuschauen weil er um die Ecke wohnt, wollte ich kein Risiko eingehen und habe heute mit den Reparaturen angefangen. Das ganze hält sich ja zum Glück in Grenzen, ich befürchtete nur dass ich evtl. ein neues Bremsventil kaufen muss. Da dieses von der Stadt Trier aber schon in 2006 erneuert wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es schon wieder hin ist. Und einen Anfahrspiegel hatte ich noch liegen, also ans Werk!

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Jetzt geht’s los

Donnerstag, 26. Februar 2009

Nachdem es in den letzten anderthalb Wochen immer wieder geschneit hat und Salz auf den Straßen lag, können wir nun heute mit einer soliden Wetterprognose im Rücken nach Uedem aufbrechen. Mit an Bord natürlich Happy, unseren Hund, die den neuen Bus auf der Rückfahrt sofort testen kann. Leider ist sie relativ geräuschempfindlich und kann in der Sparkasse nicht schlafen. Das wird im Bus anders sein.

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And the Bücherbus goes to….. UNS!

Freitag, 13. Februar 2009

Martin und ich sind uns mittlerweile einig: Das Teil gehört in unsere Halle! Wir erhöhen schweren Herzens per Telefonat auf 6000 und der Besitzer geht darauf ein. Wir einigen uns auf einen Autobahnrastplatz in Neuss und starten abends zur Brief- und Geldübergabe. Alles läuft gut und das Schicksal winkt uns auf sehr lustige Weise mit einer Kleingartenanlage zu:

Wir wussten bisher ja nur, dass der Bus BJ 79 ist. Um die heißersehnte H-Zulassung zu bekommen, muss ein Fahrzeug aber genau 30 Jahre alt sein. Da stellte sich die Frage: Wann ist er denn nun zugelassen worden? Vielleicht sogar erst im November? Und als Martin dann den Brief in Händen hält, da winkt es, das Schicksal.

Erstzulassung: 13.02.1979

Er hat Geburtstag! Und wir können sofort ein H kriegen! Und überhaupt!

Der Tag endet spät in der Nacht nach nach einem langen Ausbaugespräch. Wir haben einen Bus!

Der erste Besuch

Dienstag, 10. Februar 2009

Heute stand der erste Besuch beim Bus an. Das Ziel war es, das Geschäft noch an Ort und Stelle perfekt zu machen, sofern der Zustand wirklich wie erwartet ist. Aus diesem Grund war ich heute morgen Geld holen. 5000 € in kleinen grünen Scheinen plus eine Verhandlungsreserve von 300 € sollen den Besitzer reizen, von den eigentlich gewollten 6500 (angeblich sogar plus Steuer) runterzugehen. Anne kann leider nicht mitfahren, weil Sie Mittwoch morgen um 8 Uhr (also fast Mitternacht!) die Klausur Werkstoffkunde schreibt. Wir bleiben den ganzen Besuch über in halbstündlichem SMS-Kontakt.

Erstes Fazit des Besuchs war: Der Bus ist top! Leider geht mit Rollbrett nicht soviel Besichtigung von unten, wie mit Grube. Da hilft nur Bauch einziehen. Sehen konnte man trotzdem genug. Lediglich an der umlaufenden Zierleiste blüht es, und das Blech am Heck ist nicht mehr so schön.

Aus dem eigentlichen Ziel des Besuchs werden 6 Stunden Gequatsche über Gott und die Welt; der Besitzer kann toll erzählen… und auf Pizzas einladen :-)

Auf meine Preisvorstellung ist er aber nicht eingegangen, das war ihm deutlich zu wenig, und so bin ich sehr spät abends ohne Bus (und ohne Bilder, hab ich vergessen) von dannen gezogen.

Anruf in Trier

Montag, 09. Februar 2009

Ich werde etwas nervös, der Bus sieht wirklich gut aus. Eine eMail gestern an Johannes vom Fahrbücherei-Blog reichte aus um herauszufinden, dass dieser Bus bis 2007 in Trier gelaufen ist. Also habe ich zum Telefon gegriffen und musste nur einmal durchverbunden werden, um den Werktattleiter des Betriebshofes der Stadt Trier, Herrn Reichert, an den Hörer zu bekommen. Hier stand der Bus früher und hier wurde er auch gewartet. Herr Reichert kennt den Bus sehr gut, er hatte dort 1981 seine Lehre angefangen und gibt bereitwillig Auskunft über alles inklusive dem sehr aussagekräftigen Zitat: “In den Bus würde ich sofort meine Familie setzen und nach Spanien fahren.”

Ein paar Minuten später habe ich per Fax alles an Dokumenten zugeschickt bekommen, was über den Bus noch existiert, und das ist direkt im Herzen der Bürokratie ganz schön viel. Unter anderem habe ich einen mehrseitigen Wartungsbericht der letzten 12 Jahre gesandt bekommen, wo jedes Teil, das erneuert wurde, mit Preis und Datum aufgelistet ist. Ausserdem habe ich erfahren, dass alle neuralgischen Stellen dieser Baureihe bereits repariert oder saniert wurden, der Bus sollte in den nächsten Jahren eigentlich keine Probleme mehr machen. Alles was irgendwie kaputt gehen kann, wurde erneuert oder gewartet.

Wir sind begeistert, ich werde Mühe haben, ein Pokerface aufzusetzen wenn ich den Bus-Verkäufer morgen besuchen werde…

Willkommen im Blog

Samstag, 07. Februar 2009

Hallo liebe Leser!

wir beide

Schön, dass Ihr unsere Seite besucht. Wir sind Anne und Martin und schon seit längerem wohnmobilbegeistert. Zur Zeit wohnen wir noch in einer Mietwohnung in Aachen, aber unser langfristiges Ziel ist es, in das Auto zu ziehen, um das es in diesem Ausbaubericht geht: Ein Mercedes O 307 Bücherbus. Mit von der Partie ist auch noch Happy, eine Bordercollie-Mischlingshündin. In diesem Eintrag wollen wir darüber berichten, wie wir “auf den Bus gekommen” sind.

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